Heimreise

Ich verlasse um 8:15 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und 22 Grad die Wohnung. Zuvor verabschiede ich mich noch von den Hunden und von Iker, der doch schon wach ist.

Dann geht’s Richtung Flughafen. Ich tanke noch kurz vor der Ankunft. In den 2 Wochen habe ich 1.150 km zurückgelegt. Ich gebe das Auto ab und trinke im „Gambrinus“ am Flughafen noch einen Kaffee. Danach begebe ich mich zu den Abflug-Gates.

Ich passiere die Kontrolle, hole noch eine Stange Zigaretten, die ich jemandem mitbringen sollte, und kaufe am Automaten noch eine Flache Wasser für den Flug. 

Das Flugzeug startet gut eine halbe Stunde verspätet. Der Flug verläuft ruhig. In der Reihe vor mir sitzt eine tschechische Familie mit 2 Kindern, denen offenbar langweilig ist. Der kleinere (ca. 6-7 Jahre) spricht wie seine Mutter etwas deutsch und fragt mich, ob ich ein Spiel mit ihm spielen will. Es ist ein Art Memory-Spiel bei dem man zwei Karten aufdeckt und dann schnell das Symbol finden muss, dass auf beiden Karten vorhanden ist. Danach spielt er ein Spiel auf dem Laptop. 

Der größere (ca. 10-11 Jahre) faltet ein paar Sachen aus Papier und nachdem ich einen kleinen Block dabei hatte, falte ich einen Papierflieger. Das freut ihn und wir falten und malen ein bisschen und spielen ebenfalls das Memoryspiel. So vergeht der Flug ziemlich schnell und plötzlich landen wir auch schon in Berlin. 

Wir verabschieden und noch, wünschen schöne Weihnachten und ich fahre mit dem Bus zum Hbf. und dann nach Neustrelitz, wo ich um 20:00 Uhr ankomme. Dort holt Martin mich ab. 

Das war also der diesjährige Teneriffa-Aufenthalt. Ich habe einige neue Leute kennengelernt – auch Deutsche, die dort leben – und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich niemals in eine solche „deutsche Siedlung“ ziehen könnte. Dann kann ich auch gleich hier bleiben. Also muss ich mein Spanisch noch deutlich verbessern, was ich mir hiermit als Vorsatz für 2019 vornehme.

Bilder folgen…

Último día – Letzter Tag

Nun beginnt also der letzte Tag des diesjährigen Urlaubs.

Nach dem üblichen Kaffee fahre ich nach „Las Mercedes“. Ich genieße den Ausblick am Cruz del Carmen und werde von einer spanischen Familie gebeten ein Foto von allen zu machen. Dann fahre ich weiter nach Tegueste und Tejina. Ich tanke zwischendurch, weil die Preise gefallen sind und der Liter Super nur 95,4 Cent kostet.

Anschließend geht es nach Icod zu Brigitte und Gunter. Wir trinken Kaffee und essen Kuchen und unterhalten uns über alles mögliche. Brigitte hat heute eine Wohnung in Deutschland, nur 100 km von mir entfernt gefunden. Wir werden also auch weiterhin Kontakt halten.

Gegen 18:00 Uhr mache ich mich auf den Rückweg. Ich bekomme einen knappen, aber noch ausreichenden Parkplatz in der Straße vorm Haus. Arancha ist auf dem Platz und geht kurz nach unten in die Wohnung um die Hunde zu holen. Danach geht es ins Café.

Ich treffe noch einige Leute, von denen ich mich verabschiede und nachdem ich noch Koffer packen muss gehe ich dann auch gegen 22:30 Uhr in die Wohnung zurück. 

Ich packe alles zusammen und verabschiede mich noch von Arancha und Iker, weil ich morgen früh kurz nach 8:00 Uhr los fahre und die beiden da noch schlafen. 

In der Stadt

Heute nachmittag fährt Leire zu ihrem Vater. Wir machen mittags nochmal Arepas – also ich mache sie. Ich gehe erst mal einkaufen, weil kein Arepa-Mehl, kein Schinken und kein Käse mehr da ist. Dann mache ich den Teig und backe die Arepas. Iker schnippelt Käse, Schinken und Chorizo.

Nach dem Essen hole ich noch Kaffee, der ist nämlich leer… Arancha hat noch ein paar Nachhilfeschüler. Leire wird abgeholt, wir verabschieden uns noch und anschließend gehe ich ein bisschen in die Stadt. Ist besser, dass ich heute nicht weg gefahren bin, denn es ist ein Fußballspiel und somit totales Verkehrschaos.

In der City angekommen geht es erst mal ins „100 Montaditos“. Die Bedienung ist noch die gleiche wie letztes Jahr. Auf dem Plaza Candelaria ist ein reges Treiben. Es spielt Weihnachtsmusik und in der großen Krippe sind Akteure mit entsprechender Kleidung unterwegs. Es werden Szenen aufgeführt und Familien lassen sich gemeinsam mit den Darstellern in der Krippe fotografieren.

Ich gehe wieder zurück, denn wir sind heute auf Marias Geburtstag eingeladen. Kaum sind wir angekommen drückt Sie mir ein Erdinger Weißbierglas – gefüllt mit Paulaner Weißbier – in die Hand. 🙂 Sie hat Pizza bestellt und es gibt Rotwein, Knabberzeug und später noch Gin. Kurz vor Mitternacht kommt Iker vorbei und holt den Hausschlüssel, weil er seinen vergessen hat. Um 01:30 Uhr verabschieden wir uns und gehen in die Wohnung.

Morgen ist leider schon der letzte Tag.

Icod und Santiago del Teide

Kurz nach dem Aufstehen ruft Alex an und sagt, er hätte gerade mit Brigitte gesprochen, dass wir vorbeikommen und uns das Haus ansehen können. 

Also fahre ich nach Puerto de la Cruz. Heute fahre ich aber nicht mit Alex mit, weil ich abends nicht zu spät zurück sein will. Alex will immer noch nach Los Cristianos an den Strand, dort einige Stunden in der Sonne liegen und danach noch was essen. Bis wir dann zurück sind wird es meistens 21:00 Uhr und ich habe dann noch ca. 30 Minuten bis Santa Cruz zu fahren. Ich will aber heute erstens nicht so spät zurück sein und zweitens auch nicht jeden Tag das gleiche machen.

In Icod angekommen fahren wir zum Haus. Brigitte ist etwas heiser und eigentlich gar nicht so erfreut, dass wir grade heute kommen. Alex hat das wohl ignoriert, dass Sie ihm am Telefon gesagt hat, dass es ihr heute nicht passt, weil sie sich nicht so wohl fühlt.

Weil ich aber nun mal da bin, zeigt sie mir kurz das Haus. Es hat zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, zwei Küchen, ein Gästezimmer, eine riesige Dachterrasse mit Meerblick und eine große integrierte Garage mit Rolltor. Wir verabschieden uns dann auch schnell wieder, ich mache aber aus, dass ich am Samstag nochmal vorbeikomme. 

Alex hat Jutta mit dabei, die aber jetzt wegen seiner Aktion (dass er einfach zu Brigitte gefahren ist, obwohl sie das nicht wollte) etwas sauer ist. Sie hat heute eigentlich auch keine Lust nach Los Cristianos zu fahren. Also entscheidet sie sich bei mir weiter mitzufahren, damit sie auch nicht so spät zurück kommt. Da es erst Mittag ist, fahren wir noch ein Stück weiter nach Santiago del Teide, laufen dort ein Stück den Pilgerweg entlang und fahren dann weiter über Masca – weil Sie das noch nicht kannte – zurück nach Puerto de la Cruz. Wir machen einige Fotostopps und trinken im Café „Cruz de la Hilda“ oberhalb von Masca noch einen Kaffee. 

Nachdem ich Jutta in Puerto de la Cruz abgesetzt habe fahre ich wieder nach Santa Cruz. Wir gehen noch wie jeden Abend mit den Hunden raus, ins Café und dann zurück in die Wohnung. 

Jetzt bleiben nur noch zwei Tage… 🙁

El Medano und Meer

Heute habe ich mich nach dem Kaffee kurzfristig entschlossen in den Süden zu fahren. Ich tanke erst mal das Auto (99,4 Cent pro Liter Super) und fahre dann nach El Medano. Dort ist es ziemlich ruhig, ich laufe ein bisschen am Strand entlang und fahre dann weiter zum Playa La Tejita. Dort genieße ich einige Zeit die Sonne. Es sind nur wenige Leute da und hier kommen auch nicht ständig die afrikanischen Händler gelaufen um einem irgendwas anzudrehen. In Los Cristianos ist das extrem schlimm.

Im Anschluss fahre ich weiter durch einige Dörfer und mache einen kurzen Stopp am Flughafen, weil das Auto heute früh gemeldet hat, dass man den Ölstand prüfen soll. Der Mechaniker schaut nach und sagt mir, dass alles OK ist und ich weiter fahren kann. 

Schließlich fahre ich noch nach Las Chafiras und Guargacho. Ich telefoniere kurz mit Alex, der sagt mir, dass er grade auf dem Weg nach Las Galletas ist und zwei Deutsche kennen gelernt hat, die er mit auf einen Ausflug genommen hat. Also verabreden wir uns für eine Viertelstunde später am Lokal „La 3.60“. Wir laufen erst noch ein bisschen durch Las Galletas und gönnen uns dann ein Abendessen. 

Brigitte und Gunter wohnen in einem Haus in Icod de los Vinos, aus dem Brigitte wohnt jetzt seit einem Jahr hier und war zuvor schon auf La Palma; zieht aber nächstes Jahr im April wieder aus, weil sie zurück nach Deutschland geht. Sie bietet mir an, das Haus mal anzuschauen, weil die Besitzer es gerne langfristig weiter vermieten möchten. Gunter ist ein langjähriger Freund von ihr und ist aktuell zum Überwintern da. 

Nach einigen interessanten Gesprächen verabschieden wir uns und tauschen noch die Telefonnummern aus. Ich fahre also zurück nach Santa Cruz und treffe auf den Platz noch die anderen samt Ihren Hunden. 

Nach einem Feierabendbier ist dann auch dieser Tag zu Ende. 

Nix bis fast wenig

Nach dem Kaffee kommt Arancha vom Einkaufen zurück. Wir bereiten das Mittagessen zu (Hähnchen mit Kartoffeln) und unterhalten uns ein bisschen.

Nach dem Essen gehe ich in die Stadt. Zuerst laufe ich durchs Meridiano (Einkaufszentrum), trinke dort ein Bier im „100 Montaditos“ und kaufe dann auf dem Rückweg beim Lidl Bratwürste (diesmal die größeren) 🙂 und Weißwürste. Nachdem die kleinen Nürnberger so gut angekommen sind, wollen sie die andern auch noch probieren. Wäre doch gelacht, wenn wir hier nicht ein bisschen bayerische Kultur herbringen würden…

Zurück am Haus treffe ich Aranchas Freunde, die im Café sitzen. Ich setzte mich etwas dazu und gehe dann hoch in die Wohnung. Die Brat- und Weißwürste schmecken allen gut. Auch der süße Weißwurstsenf findet Anklang… 

Wir schauen noch etwas fern und unterhalten uns. Dann ist der Tag auch schon wieder zu Ende. War also nix spektakuläres heute, aber das ist auch mal ganz OK.

Masca

Ich fahre nach kurzer telefonischer Absprache wieder zu Alex nach Puerto de la Cruz. Von dort fahren wir mit seinem Auto weiter nach Masca. Die Schlucht ist seit März 2018 und voraussichtlich noch bis April 2019 aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Wir fahren die kurvige Straße entlang, bleiben hin und wieder stehen und machen eine Pause im Café „la Cruz de Hilda“.

Danach geht’s weiter zum Strand nach Los Cristianos. Nach einem Bier und etwas Sonne tanken wandern wir noch ein wenig auf einen kleinen Berg in Los Cristianos. Von dort hat man einen tollen Ausblick.

Anschließend wollen wir wieder ins „La 3.60“ nach Las Galletas. Dort angekommen müssen wir feststellen, dass die Montags geschlossen haben… Wir essen also eine Kleinigkeit beim Chinesen nebenan und trinken dann noch ein Bier im Café „La Bruja“ beim Rüdiger. Das Lokal betreibt ein deutschen Bäckermeister seit ca. 6 Jahren. Alex kennt dort schon einige Leute und ich treffe auf Carlos, einen Spanier, der perfekt deutsch spricht und als Hausmeister in einer Wohnanlage arbeitet. Wir tauschen Kontaktdaten aus – wer weiß wozu das mal gut sein kann…

Anschließend geht’s zurück nach Puerto und für mich noch weiter nach Santa Cruz. Ich bekomme wieder einen Parkplatz direkt in der Straße vor dem Haus und mache noch eine kurze Station im Café Demi, bevor ich in die Wohnung hoch gehe und mich nach einem kurzen Smalltalk ins Bett begebe.

Ramblas – Lebkuchen – usw.

Wir schlafen heute mal länger aus und gehen kurz vor Mittag los zu den Ramblas. Dort ist Sonntags immer Markt. Es sind gewerbliche Händler dort und auch ein „Flomarkt“. Zuerst gibt’s Churros und einen Kaffee.

Zurück hat Iker Mittagessen gekocht. Es gibt Hähnchen mit Kartoffeln.

Am Nachmittag backen wir Lebkuchen und Vanillekipferl. Abends geht’s wie immer mit den Hunden runter, ins Café; alle „müssen“ die  Lebkuchen und Plätzchen verkosten.

Sonst war heute nichts besonderes los…

Dia de las Casitas

Nachdem ich gestern die Teile für die Häuschen gebacken habe treffe ich mich heute nochmal kurz mit Alex in Puerto de la Cruz. Wir gehen ein bisschen an den Strand, trinken ein Bier und laufen durch die Straßen. Man merkt sehr, dass dort viele Deutsche wohnen.

Gegen 15:30 Uhr mache ich mich auf den Rückweg. Um 17:00 Uhr trudeln die Kids ein und wir beginnen damit die Lebkuchenhäuser zusammen zu bauen.

Nachdem das Spektakel zu Ende ist gehen wir noch ein bisschen runter ins Café und lassen den Tag zur Neige gehen.

Morgen früh wollen wir runter in die Stadt zu den Ramblas und dann werden Lebkuchen gebacken.