Heimreise

Ich verlasse um 8:15 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und 22 Grad die Wohnung. Zuvor verabschiede ich mich noch von den Hunden und von Iker, der doch schon wach ist.

Dann geht’s Richtung Flughafen. Ich tanke noch kurz vor der Ankunft. In den 2 Wochen habe ich 1.150 km zurückgelegt. Ich gebe das Auto ab und trinke im „Gambrinus“ am Flughafen noch einen Kaffee. Danach begebe ich mich zu den Abflug-Gates.

Ich passiere die Kontrolle, hole noch eine Stange Zigaretten, die ich jemandem mitbringen sollte, und kaufe am Automaten noch eine Flache Wasser für den Flug. 

Das Flugzeug startet gut eine halbe Stunde verspätet. Der Flug verläuft ruhig. In der Reihe vor mir sitzt eine tschechische Familie mit 2 Kindern, denen offenbar langweilig ist. Der kleinere (ca. 6-7 Jahre) spricht wie seine Mutter etwas deutsch und fragt mich, ob ich ein Spiel mit ihm spielen will. Es ist ein Art Memory-Spiel bei dem man zwei Karten aufdeckt und dann schnell das Symbol finden muss, dass auf beiden Karten vorhanden ist. Danach spielt er ein Spiel auf dem Laptop. 

Der größere (ca. 10-11 Jahre) faltet ein paar Sachen aus Papier und nachdem ich einen kleinen Block dabei hatte, falte ich einen Papierflieger. Das freut ihn und wir falten und malen ein bisschen und spielen ebenfalls das Memoryspiel. So vergeht der Flug ziemlich schnell und plötzlich landen wir auch schon in Berlin. 

Wir verabschieden und noch, wünschen schöne Weihnachten und ich fahre mit dem Bus zum Hbf. und dann nach Neustrelitz, wo ich um 20:00 Uhr ankomme. Dort holt Martin mich ab. 

Das war also der diesjährige Teneriffa-Aufenthalt. Ich habe einige neue Leute kennengelernt – auch Deutsche, die dort leben – und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich niemals in eine solche „deutsche Siedlung“ ziehen könnte. Dann kann ich auch gleich hier bleiben. Also muss ich mein Spanisch noch deutlich verbessern, was ich mir hiermit als Vorsatz für 2019 vornehme.

Bilder folgen…

Último día – Letzter Tag

Nun beginnt also der letzte Tag des diesjährigen Urlaubs.

Nach dem üblichen Kaffee fahre ich nach „Las Mercedes“. Ich genieße den Ausblick am Cruz del Carmen und werde von einer spanischen Familie gebeten ein Foto von allen zu machen. Dann fahre ich weiter nach Tegueste und Tejina. Ich tanke zwischendurch, weil die Preise gefallen sind und der Liter Super nur 95,4 Cent kostet.

Anschließend geht es nach Icod zu Brigitte und Gunter. Wir trinken Kaffee und essen Kuchen und unterhalten uns über alles mögliche. Brigitte hat heute eine Wohnung in Deutschland, nur 100 km von mir entfernt gefunden. Wir werden also auch weiterhin Kontakt halten.

Gegen 18:00 Uhr mache ich mich auf den Rückweg. Ich bekomme einen knappen, aber noch ausreichenden Parkplatz in der Straße vorm Haus. Arancha ist auf dem Platz und geht kurz nach unten in die Wohnung um die Hunde zu holen. Danach geht es ins Café.

Ich treffe noch einige Leute, von denen ich mich verabschiede und nachdem ich noch Koffer packen muss gehe ich dann auch gegen 22:30 Uhr in die Wohnung zurück. 

Ich packe alles zusammen und verabschiede mich noch von Arancha und Iker, weil ich morgen früh kurz nach 8:00 Uhr los fahre und die beiden da noch schlafen. 

In der Stadt

Heute nachmittag fährt Leire zu ihrem Vater. Wir machen mittags nochmal Arepas – also ich mache sie. Ich gehe erst mal einkaufen, weil kein Arepa-Mehl, kein Schinken und kein Käse mehr da ist. Dann mache ich den Teig und backe die Arepas. Iker schnippelt Käse, Schinken und Chorizo.

Nach dem Essen hole ich noch Kaffee, der ist nämlich leer… Arancha hat noch ein paar Nachhilfeschüler. Leire wird abgeholt, wir verabschieden uns noch und anschließend gehe ich ein bisschen in die Stadt. Ist besser, dass ich heute nicht weg gefahren bin, denn es ist ein Fußballspiel und somit totales Verkehrschaos.

In der City angekommen geht es erst mal ins „100 Montaditos“. Die Bedienung ist noch die gleiche wie letztes Jahr. Auf dem Plaza Candelaria ist ein reges Treiben. Es spielt Weihnachtsmusik und in der großen Krippe sind Akteure mit entsprechender Kleidung unterwegs. Es werden Szenen aufgeführt und Familien lassen sich gemeinsam mit den Darstellern in der Krippe fotografieren.

Ich gehe wieder zurück, denn wir sind heute auf Marias Geburtstag eingeladen. Kaum sind wir angekommen drückt Sie mir ein Erdinger Weißbierglas – gefüllt mit Paulaner Weißbier – in die Hand. 🙂 Sie hat Pizza bestellt und es gibt Rotwein, Knabberzeug und später noch Gin. Kurz vor Mitternacht kommt Iker vorbei und holt den Hausschlüssel, weil er seinen vergessen hat. Um 01:30 Uhr verabschieden wir uns und gehen in die Wohnung.

Morgen ist leider schon der letzte Tag.

Icod und Santiago del Teide

Kurz nach dem Aufstehen ruft Alex an und sagt, er hätte gerade mit Brigitte gesprochen, dass wir vorbeikommen und uns das Haus ansehen können. 

Also fahre ich nach Puerto de la Cruz. Heute fahre ich aber nicht mit Alex mit, weil ich abends nicht zu spät zurück sein will. Alex will immer noch nach Los Cristianos an den Strand, dort einige Stunden in der Sonne liegen und danach noch was essen. Bis wir dann zurück sind wird es meistens 21:00 Uhr und ich habe dann noch ca. 30 Minuten bis Santa Cruz zu fahren. Ich will aber heute erstens nicht so spät zurück sein und zweitens auch nicht jeden Tag das gleiche machen.

In Icod angekommen fahren wir zum Haus. Brigitte ist etwas heiser und eigentlich gar nicht so erfreut, dass wir grade heute kommen. Alex hat das wohl ignoriert, dass Sie ihm am Telefon gesagt hat, dass es ihr heute nicht passt, weil sie sich nicht so wohl fühlt.

Weil ich aber nun mal da bin, zeigt sie mir kurz das Haus. Es hat zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, zwei Küchen, ein Gästezimmer, eine riesige Dachterrasse mit Meerblick und eine große integrierte Garage mit Rolltor. Wir verabschieden uns dann auch schnell wieder, ich mache aber aus, dass ich am Samstag nochmal vorbeikomme. 

Alex hat Jutta mit dabei, die aber jetzt wegen seiner Aktion (dass er einfach zu Brigitte gefahren ist, obwohl sie das nicht wollte) etwas sauer ist. Sie hat heute eigentlich auch keine Lust nach Los Cristianos zu fahren. Also entscheidet sie sich bei mir weiter mitzufahren, damit sie auch nicht so spät zurück kommt. Da es erst Mittag ist, fahren wir noch ein Stück weiter nach Santiago del Teide, laufen dort ein Stück den Pilgerweg entlang und fahren dann weiter über Masca – weil Sie das noch nicht kannte – zurück nach Puerto de la Cruz. Wir machen einige Fotostopps und trinken im Café „Cruz de la Hilda“ oberhalb von Masca noch einen Kaffee. 

Nachdem ich Jutta in Puerto de la Cruz abgesetzt habe fahre ich wieder nach Santa Cruz. Wir gehen noch wie jeden Abend mit den Hunden raus, ins Café und dann zurück in die Wohnung. 

Jetzt bleiben nur noch zwei Tage… 🙁

El Medano und Meer

Heute habe ich mich nach dem Kaffee kurzfristig entschlossen in den Süden zu fahren. Ich tanke erst mal das Auto (99,4 Cent pro Liter Super) und fahre dann nach El Medano. Dort ist es ziemlich ruhig, ich laufe ein bisschen am Strand entlang und fahre dann weiter zum Playa La Tejita. Dort genieße ich einige Zeit die Sonne. Es sind nur wenige Leute da und hier kommen auch nicht ständig die afrikanischen Händler gelaufen um einem irgendwas anzudrehen. In Los Cristianos ist das extrem schlimm.

Im Anschluss fahre ich weiter durch einige Dörfer und mache einen kurzen Stopp am Flughafen, weil das Auto heute früh gemeldet hat, dass man den Ölstand prüfen soll. Der Mechaniker schaut nach und sagt mir, dass alles OK ist und ich weiter fahren kann. 

Schließlich fahre ich noch nach Las Chafiras und Guargacho. Ich telefoniere kurz mit Alex, der sagt mir, dass er grade auf dem Weg nach Las Galletas ist und zwei Deutsche kennen gelernt hat, die er mit auf einen Ausflug genommen hat. Also verabreden wir uns für eine Viertelstunde später am Lokal „La 3.60“. Wir laufen erst noch ein bisschen durch Las Galletas und gönnen uns dann ein Abendessen. 

Brigitte und Gunter wohnen in einem Haus in Icod de los Vinos, aus dem Brigitte wohnt jetzt seit einem Jahr hier und war zuvor schon auf La Palma; zieht aber nächstes Jahr im April wieder aus, weil sie zurück nach Deutschland geht. Sie bietet mir an, das Haus mal anzuschauen, weil die Besitzer es gerne langfristig weiter vermieten möchten. Gunter ist ein langjähriger Freund von ihr und ist aktuell zum Überwintern da. 

Nach einigen interessanten Gesprächen verabschieden wir uns und tauschen noch die Telefonnummern aus. Ich fahre also zurück nach Santa Cruz und treffe auf den Platz noch die anderen samt Ihren Hunden. 

Nach einem Feierabendbier ist dann auch dieser Tag zu Ende. 

Nix bis fast wenig

Nach dem Kaffee kommt Arancha vom Einkaufen zurück. Wir bereiten das Mittagessen zu (Hähnchen mit Kartoffeln) und unterhalten uns ein bisschen.

Nach dem Essen gehe ich in die Stadt. Zuerst laufe ich durchs Meridiano (Einkaufszentrum), trinke dort ein Bier im „100 Montaditos“ und kaufe dann auf dem Rückweg beim Lidl Bratwürste (diesmal die größeren) 🙂 und Weißwürste. Nachdem die kleinen Nürnberger so gut angekommen sind, wollen sie die andern auch noch probieren. Wäre doch gelacht, wenn wir hier nicht ein bisschen bayerische Kultur herbringen würden…

Zurück am Haus treffe ich Aranchas Freunde, die im Café sitzen. Ich setzte mich etwas dazu und gehe dann hoch in die Wohnung. Die Brat- und Weißwürste schmecken allen gut. Auch der süße Weißwurstsenf findet Anklang… 

Wir schauen noch etwas fern und unterhalten uns. Dann ist der Tag auch schon wieder zu Ende. War also nix spektakuläres heute, aber das ist auch mal ganz OK.

Masca

Ich fahre nach kurzer telefonischer Absprache wieder zu Alex nach Puerto de la Cruz. Von dort fahren wir mit seinem Auto weiter nach Masca. Die Schlucht ist seit März 2018 und voraussichtlich noch bis April 2019 aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Wir fahren die kurvige Straße entlang, bleiben hin und wieder stehen und machen eine Pause im Café „la Cruz de Hilda“.

Danach geht’s weiter zum Strand nach Los Cristianos. Nach einem Bier und etwas Sonne tanken wandern wir noch ein wenig auf einen kleinen Berg in Los Cristianos. Von dort hat man einen tollen Ausblick.

Anschließend wollen wir wieder ins „La 3.60“ nach Las Galletas. Dort angekommen müssen wir feststellen, dass die Montags geschlossen haben… Wir essen also eine Kleinigkeit beim Chinesen nebenan und trinken dann noch ein Bier im Café „La Bruja“ beim Rüdiger. Das Lokal betreibt ein deutschen Bäckermeister seit ca. 6 Jahren. Alex kennt dort schon einige Leute und ich treffe auf Carlos, einen Spanier, der perfekt deutsch spricht und als Hausmeister in einer Wohnanlage arbeitet. Wir tauschen Kontaktdaten aus – wer weiß wozu das mal gut sein kann…

Anschließend geht’s zurück nach Puerto und für mich noch weiter nach Santa Cruz. Ich bekomme wieder einen Parkplatz direkt in der Straße vor dem Haus und mache noch eine kurze Station im Café Demi, bevor ich in die Wohnung hoch gehe und mich nach einem kurzen Smalltalk ins Bett begebe.

Ramblas – Lebkuchen – usw.

Wir schlafen heute mal länger aus und gehen kurz vor Mittag los zu den Ramblas. Dort ist Sonntags immer Markt. Es sind gewerbliche Händler dort und auch ein „Flomarkt“. Zuerst gibt’s Churros und einen Kaffee.

Zurück hat Iker Mittagessen gekocht. Es gibt Hähnchen mit Kartoffeln.

Am Nachmittag backen wir Lebkuchen und Vanillekipferl. Abends geht’s wie immer mit den Hunden runter, ins Café; alle „müssen“ die  Lebkuchen und Plätzchen verkosten.

Sonst war heute nichts besonderes los…

Dia de las Casitas

Nachdem ich gestern die Teile für die Häuschen gebacken habe treffe ich mich heute nochmal kurz mit Alex in Puerto de la Cruz. Wir gehen ein bisschen an den Strand, trinken ein Bier und laufen durch die Straßen. Man merkt sehr, dass dort viele Deutsche wohnen.

Gegen 15:30 Uhr mache ich mich auf den Rückweg. Um 17:00 Uhr trudeln die Kids ein und wir beginnen damit die Lebkuchenhäuser zusammen zu bauen.

Nachdem das Spektakel zu Ende ist gehen wir noch ein bisschen runter ins Café und lassen den Tag zur Neige gehen.

Morgen früh wollen wir runter in die Stadt zu den Ramblas und dann werden Lebkuchen gebacken.

Kochen und Backen

Ich habe gestern mit Arancha ausgemacht, dass wir heute früh zum Lidl einkaufen gehen.

Wir bringen also Leire zur Schule und gehen dann weiter Richtung Lidl. Unterwegs gibt’s noch einen Kaffee, wir treffen eine Freundin von Arancha und kaufen dann beim Lidl die restlichen Sachen für die Lebkuchenhäuser ein. Außerdem Bratwürste (Lidl hat Nürnberger Bratwürste vom Kupfer im Programm), die ich heute Mittag machen will. Dazu gibt’s Kartoffelbrei – selbstgemacht natürlich; die Kartoffeln holen wir auf dem Rückweg noch in der Fruteria.

Zwischenzeitlich ruft Alex an, ob ich Zeit und Lust habe einen Ausflug zu machen. Ich muss wegen meiner heutigen Planung leider absagen, aber wir halten morgen mal offen. Zurück zuhause bereite ich ein paar Dinge fürs Mittagessen und für das Backen der Lebkuchenhäuser am Nachmittag vor.

Während die Kartoffeln kochen merke ich, dass die Gasflamme am Herd schwächer wird. Verdammt – die Gasflasche ist leer… Ich spreche mit Iker, der im Wohnzimmer sitzt und wir fahren schnell zur Tankstelle und holen eine volle Flasche. So kann ich weiter kochen.

Die Bratwürste wie auch der Kartoffelbrei kommen hervorragend an. Leire möchte am liebsten sofort nochmal neue Bratwürste beim Lidl holen. Nach dem Essen ist erst mal kurz „Siesta“, dann geht es weiter mit dem Teig für die Lebkuchenhäuser. Leire hilft mir und wir backen die Teile für 9 Häuschen. Mit dem Backofen ist das ein bisschen kompliziert, der funktioniert nämlich mit Gas. 🙁 Er hat zwar auch eine Flamme für die Oberhitze, was grundsätzlich schon mal gut ist, aber man kann nur Oberhitze oder Unterhitze einschalten. Sobald man umschaltet, muss man die jeweils andere Flamme wieder neu anzünden – wer sich sowas ausdenkt…? Die Backergebnisse sind allerdings in Ordnung, das ist mal die Hauptsache. Morgen wird dann zusammengeklebt.

Nach der Reinigung der Küche geht’s runter auf den Platz. Erst mal ein Bier… Die anderen sind auch unten im Café, wir reden ein bisschen und ich treffe Juan-Carlos (der im letzen Jahr beim Häuschen bauen dabei war) wieder. Er ist groß geworden und hat sich ganz schön verändert (andere Frisur, etc.); ich hätte ihn so nicht wiedererkannt. Nach einiger Zeit gehe ich dann zurück in die Wohnung, während Arancha noch etwas mit den Hunden unten bleibt.

Kurz darauf kommt Iker heim; er macht sich sein Abendessen – Doppelkekse in Milch 🙂 und wir wechseln noch ein paar Worte, bevor auch Arancha mit den Hunden wieder zurück kommt und ich mich ins Bett verabschiede. Für heute war das genug, ich lasse den Abend noch ausklingen und gehe dann schlafen.

Ein ruhiger Tag

Heute lasse ich es ruhig angehen. Ich schlafe erst mal bis 10 Uhr. Leire muss heute erst nachmittags in die Schule, für Mittags haben wir Arepas (https://de.wikipedia.org/wiki/Arepa) geplant.

Heute hat in der Seitenstraße ein neuer Mercadona aufgemacht. Wir gehen dort hin um noch ein paar Sachen für die Arepas zu kaufen.

Zurück in der Wohnung machen wir den Teig und backen die Arepas aus. Sie schmecken wie immer hervorragend.

Nachmittag hat Arancha noch zwei Nachhilfeschüler und ich blödle ein bisschen mit den Hunden rum…

Danach gehe ich noch kurz zum Lidl und hole ein paar Zutaten für einen Obazden und dazu Brezen fürs Abendessen. Sowohl der Obazde als auch die Brezen kommen gut an.

Ich gehe abends noch eine Runde mit den Hunden raus und treffe die anderen Hundebesitzer wie jeden Tag auf dem Platz. Im Café trinke ich ein Bier und gehe dann zurück in die Wohnung.

Irgendwie bin ich heute müde vom Nixtun… Ich gehe also in mein Zimmer und lasse den Abend beim Tagebuchschreiben ausklingen.

 

Excursion – Teide – Los Cristianos

Das Telefon klingelt um 8:00 Uhr. Alex fragt nach, ob ich Lust habe mit nach Los Cristianos zu fahren. Ich mache mich also langsam fertig und fahre nach Puerto de la Cruz. Dort parke ich das Auto und steige in das von Alex um. Jutta ist auch dabei und wir fahren die Serpentinen hoch bis zur Seilbahnstation des Teide (ca. 2.300 m). Wir machen einige Stopps und fahren dann wieder nach unten bis nach Los Cristianos. Dort gehen wir etwas an den Strand und laufen die Strandpromenade entlang und auch etwas durch die Stadt.

Um 17 Uhr machen wir uns wieder auf den Weg und fahren nochmal nach Las Galletas. Wir essen im La 3,60 zu Abend und fahren dann wieder nach Puerto de la Cruz. Ich muss noch nach Santa Cruz zurück, wo ich um 21:30 Uhr ankomme und direkt vor dem Haus wieder einen Parkplatz finde.

Arancha und ihre Freunde sind im Café und so geselle ich mich dazu. Es ist Walters Geburtstag und er hat wieder den extrem leckeren Kuchen gebacken, wie schon letztes Jahr. Wir unterhalten uns noch etwas und gehen dann in die Wohnung zurück. Für heute ist es genug…

Buenas Noches!

En Casa

Ich gehe heute mit den Hunden alleine in den Park, Iker ist zu einem Freund gegangen. Nach der übliche Runde gibt’s erst mal Kaffee. Arancha hat Leire in die Schule gebracht und nach dem Kaffee kommt Sergei, ein Nachhilfeschüler, den ich schon vom letzten Jahr kenne. Plötzlich sehe ich, dass Alex versucht hat mich zu erreichen. Ich rufe zurück, leider ohne Erfolg. 

Ich gehe also ein bisschen raus, ca. 900 Meter entfernt, gegenüber dem Meridiano-Einkaufszentrum ist ein neuer Lidl-Markt; den schau ich mir an und erkunde danach noch den danebenliegenden Chino-Bazar. 

Wieder zurück im Haus ist Iker grade dabei Spaghetti zu kochen. Arancha kommt mit Leire aus der Schule zurück und es gibt Mittagessen. Leire muss nachmittags nochmal in die Schule und Arancha hat einen Nachhilfetermin außer Haus. Mein Telefon klingelt und Alex ist dran. Er ist heute in Los Cristianos, allerdings ist es mir jetzt zu spät noch bis in den Süden runter zu fahren. Wir verbleiben so, dass wir uns morgen wieder zusammenrufen.

Kurze Zeit später bekomme ich jedoch eine Nachricht von Arancha, dass Ihr Schüler krank ist und der Termin ausfällt. Sie will direkt noch ein paar Sachen einkaufen und so laufe ich runter an die Kreuzung Avenida de Buenos Aires / Avenida La Salle, wo sie in einem Café wartet.. Wir trinken noch einen Kaffee und gehen dann weiter zu einem Chinaladen und im Anschluss noch in ein Buchgeschäft. 

Zurück in der Wohnung bastelt Arancha noch ein bisschen Weihnachtsschmuck und ich repariere ein Holztablett, von dem sich eine Seite gelöst hat. Später gehe ich nochmal runter auf den Platz, treffe Carmen und Lola im Café und unterhalte mich etwas mit Ihnen. Die beiden verabschieden sich, ich trinke mein Bier noch aus und gehe dann auch weiter. Arancha ist mittlerweile auch mit den Hunden unterwegs, ich treffe einige weitere Bekannte und kurz nach 21.00 Uhr kommt Leire von Ihren Freunden zurück und wir gehen in die Wohnung. Leire muss dann auch ins Bett und Arancha bastelt noch etwas während ich fernsehe. 

Um 23 Uhr begebe ich mich dann in mein Zimmer – das war ein eher ruhiger Tag… 

Puerto de la Cruz

Nach dem Aufstehen gehe ich mit Iker und den Hunden eine Runde im Park spazieren. Iker fährt danach nochmal nach Güimar. Plötzlich klingelt mein Handy und Alex ruft an. Er fragt mich, ob ich nach Puerto de la Cruz kommen will? Nachdem ich nichts anderes vorhabe, sage ich zu.

Ich packe also meine sieben Sache und mache mich auf den Weg. Es sind ca. 35 km bis dahin. Parken ist in Puerto de la Cruz etwas schwierig, es gibt einen großen kostenlosen Parkplatz am Hafen, dort stelle ich das Auto ab und laufe in die Stadt. Wir treffen und am Eingang vom Lago Martianez – den Meeresschwimmbecken. Das ist eine sehr große und gepflegte Anlage mit mehreren Schwimmbecken, die mit Meerwasser gefüllt sind. 

Alex ist mit einer Bekannten aus München dort; wir genießen die Sonne, trinken zwischendurch ein Bier und verlassen die Anlage dann kurz vor 18:00 Uhr. Im Anschluss gehen wir noch nach La Paz ins Restaurant „Minigolf“. Jutta, die Bekannte von Alex, hat Jesus – einen einheimischen Freund mit dabei. La Paz ist ein Ortsteil von Puerto de la Cruz und wird auch das „deutsche Viertel“ genannt. Hier sind sehr viele deutsche Auswanderer oder Überwinterer ansässig. Wir gehen zu Fuß, das bedeutet 230 Treppenstufen nach oben… Der Ausblick ist dafür überwältigend:

In den Kneipen sind fast überall Live-Musiker, die für Unterhaltung sorgen. Es kommt auch noch Elke – ebenfalls eine Auswanderin aus Hannover – hinzu, die mittlerweile 1,5 Jahre hier lebt. Wir haben sehr interessante Gespräche und auch Jesus taut – nach anfänglicher Zurückhaltung – immer mehr auf und versorgt uns mit Informationen. Er hat z.B. früher in La Gomera in dem Hotel gearbeitet, in dem Angela Merkel immer Urlaub macht.

Nach dem Essen gehen wir – diesmal an der Straße entlang – wieder in die Altstadt. Dort gibt es noch sehr schöne alte Kolonialhäuser mit den typischen kanarischen Holzbalkonen. Jutta und Jesus verabschieden sich und Alex und ich gehen noch in eine Bar und trinken ein Bier. Danach mache ich mich wieder auf den Rückweg. Um Mitternacht bin ich zurück in Santa Cruz und finde direkt in der Straße vor den Haus einen freien Parkplatz. So nimmt ein Interessanter Tag sein Ende.

 

Domingo

Heute ist Sonntag. Ich stehe gegen 9:00 Uhr auf und packe meinen Koffer aus. Das hab ich gestern nicht mehr gemacht. Iker und Arancha stehen gegen 9:30 Uhr auf und ich begrüße Iker erst mal. Dann gibt’s Kaffee und wir sitzen in der Morgensonne auf dem kleinen Balkon. 

Um ca. 10:30 Uhr ruft Alex an. Er will heute nach Las Galletas fahren und fragt mich, ob ich auch hinkommen will? Wir verabreden uns also für Mittag am Ortseingang von Las Galletas.

Iker fährt heute wieder nach Güimar zu seinem Vater. Da das direkt auf dem Weg leigt, biete ich ihm an bei mir mitzufahren, was er gerne annimmt. Wir starten gegen Mittag, unterhalten uns auf der Fahrt etwas und ich setze ihn schließlich in Güimar ab.

In Las Galletas angekommen treffe ich mich mit Alex an der CEPSA-Tankstelle und wir fahren gemeinsam ein Stück weiter zu einem Restaurant. Dort gibt es Mittagessen für 3,85 €. Una Caña (0,25 l Bier) kostet 1,07 €. Ich bestelle Hühnerbrustfilet Mexicana mit Papas Arrugadas und Salat; Alex nimmt ein Risotto. Somit haben wir für 5,99 € pro Person Mittag gegessen (inkl. 0,5 l Bier).

Im Anschluss fahren wir runter an den Strand und legen uns in die Sonne. Es sind nur wenige Menschen da, was sehr angenehm ist. Das Wasser ist kühl, aber eine angenehme Erfrischung nach dem Sonnenbad. Nachdem wir unsere Sachen wieder ins Auto getan haben, laufen wir noch ein bisschen durch Las Galletas und Alex zeigt mir noch ein paar „Geheimpunkte“

Mittlerweile ist es 16:00 Uhr und wir fahren noch zu Bekannten von Alex, die in Granadilla eine Finca direkt an einem Barranco haben. Es ist ein riesiges Gelände mit vielen Kakteen, einem Moringagarten usw. Nachdem wir uns mit Sonja – der Besitzerin – etwas unterhalten und ein Glas Wasser getrunken haben, machen wir uns auf den Rückweg. Ich steige wieder in mein Auto um (ich war zu der Finca bei Alex mitgefahren) und machen uns auf den Heimweg. Alex muss noch bis nach Puerto de la Cruz und ich machen noch einen Abstecher in die Calle Ten Bel. Dort ist z.B. der deutsche Dinkelbäcker und das China-Town – ein riesiges chinesisches Warenhaus. Dort gibt es alles was man sich nur denken kann. Eine Halle ist momentan nur mit Weihnachtssachen ausgestattet… 

Nachdem ich mich dort ein bisschen umgesehen hab, fahre ich auch zurück. Mittlerweile wird es dunkel. Ich bin gegen 19:30 Uhr wieder in Santa Cruz, es ist niemand zuhause, also gehe ich noch ein bisschen Richtung Parque de la Granja, Die Bar dort hat anscheinend einen neuen Pächter. Es ist viel los, fast alle Tische sind besetzt; wie überall läuft ein Fußballspiel auf einem riesigen Fernseher. Ich trinke ein Bier und mache mich dann wieder auf den Rückweg. Arancha ist wie immer mit den Hunden und den anderen Leuten auf dem Platz. Leire ist auch dabei und begrüßt mich freudig. 

Wir gehen ins Haus, die Kleine muss morgen in die Schule und geht daher ins Bett. Wir sitzen noch etwas im Wohnzimmer, reden über den heutigen Tag und gegen 23:30 Uhr verabschiede ich mich auch ins Bett. 

Buenas Noches Amigos!

Was für ein Tag…

Ich stehe um 6:30 Uhr auf und mache mich abreisefertig. Martin fährt mich zum Bahnhof nach Neustrelitz. Der Zug geht um 8:00 Uhr. 

Im Zug sitzt rechts von mir eine Familie mit 2 Kindern, die allerlei Blödsinn machen. Die Zugfahrt ist also schon mal ganz lustig und ich bin um 9:16 am HBF in Berlin. Von dort geht’s mit dem Bus nach Tegel, wo ich gegen 10:00 Uhr ankomme. 

Die Schlange an der Sicherheitskontrolle ist ewig lang. Ich stelle mich an und suche anschließend das Abflug-Gate. Boarding soll um 10:25 sein. Gegen halb 11 erscheint die Anzeige, dass der Flug ca. 30 Minuten Verspätung hat. 

Um 11:30 beginnt dann schließlich das Boarding und nach nochmaliger Abflugverzögerung starten wir schließlich um 12:40 Uhr mit einer Stunde und 15 Minuten Verspätung. 

Der Flug verläuft bis auf wenige leichte Turbulenzen sehr gut. Nach einer Flugzeit von 5 Stunden landen wir schließlich in Teneriffa. Ich begebe mich direkt zum Schalter der Autovermietung und hole den Mietwagen ab. Diesmal habe ich einen Citroën C3 Picasso. Wie immer fotografiere ich die Schäden rund ums Auto und fahre dann los Richtung Santa Cruz, wo ich um 18:30 Uhr ankomme. Es wird jetzt langsam dunkel…

Arancha (die Mutter meiner Gastfamilie) ist mit den Hunden unten auf dem Platz, weil Sie den Geburtstag von Carmen – einer ihrer Freundinnen – feiern. Ich verfrachte nur kurz mein Gepäck in die Wohnung und gehe dann auch wieder mit runter ins Cafe. Alle begrüßen mich herzlich und fragen mich allerlei Dinge, schließlich haben wir uns ja jetzt ein Jahr lang nicht gesehen. Es gibt wie immer Patatas Fritas mit Käse, Ketchup und Mayo und im Anschluss noch Kuchen.

Nachdem die Feier zu Ende ist, gehen wir noch kurz in den Hiperdino. Ich kaufe noch Zahnpasta, Duschgel und Deo, weil ich das ja im Handgepäck nicht mitnehmen darf. Wir treffen auf dem Platz noch ein paar Leute mit Ihren Hunden, die ich auch schon vom letzten Jahr kenne und gehen dann in die Wohnung. Nachdem die Familie heuer auch umgezogen ist (allerdings nur 300 Meter weiter), kenne ich die Wohnung noch nicht und bekomme eine kurze Führung.

Iker und Leire – die beiden Kinder von Arancha – sind heute nicht da. Iker ist in Güimar unterwegs und kommt irgendwann nachts heim, Leire kommt morgen wieder. Zum Abschluss des Tages gibts noch ein bisschen Fernsehen und Konversation – soweit es mein Spanisch zulässt – und dann reicht es für heute. Um 23:00 Uhr gehe ich ins Bett.