Heimreise-Odyssee

:Nachdem ich die letzte Morgenrunde  mit Piki gelaufen bin packe ich meine letzten paar Sachen ein, frühstücke, verabschiede mich von allen und gehe um 9:35 Uhr los zur Bushaltestelle, wo der Bus um 9:44 Uhr abfahren soll.

Der Bus kommt zu spät und so komme ich erst um Punkt 10:00 Uhr am Intercambiador an, wo der Bus Richtung Flughafen soeben abgefahren ist. Der nächste fährt um 10:30 Uhr. Ich trinke also noch einen Kaffee und treffe beim Warten auf ein Paar, das eine Woche auf der AIDA unterwegs war und jetzt auch wieder heimfliegt.

Auch die Fahrt zum Flughafen dauert länger als vorgesehen und so komme ich um 11:45 Uhr dort an. Ich gehe also direkt durch die Sicherheitskontrolle, hole mir noch ein Wasser für den Flug und kaufe noch Zigaretten im Duty-Free-Shop. Dann ist auch schon Boarding.

Im Flieger verzögert sich der Abflug, weil ein Passagier nicht da ist und somit sein Gepäck wieder ausgeladen werden muss. Um 12:35 rollen wir los Richtung Startbahn, müssen dann aber nochmal kurz warten, weil irgendwelche Bauarbeiten im Gange sind. Schließlich heben wir um 12:50 Uhr ab.

Der Flug verläuft gut mit nur sehr wenig Turbulenzen. Um 18:35 Uhr landen wir in München. Ich bekomme pünktlich meine S-Bahn um 19:04, die aber länger braucht als vorgesehen und so verpasse ich dem Zug am Münchner Hbf, der um 19:55 abgefahren ist, um 1 Minute. Also lasse ich im DB-Center erst mal die Zugbindung aufheben und warte auf den nächsten Zug, der um 20:52 Uhr fährt. Ich setze mich in einen kleinen Wartebereich im Bahnhof, in dem ein Junger Kerl Klavier spielt.

Um 20:45 Uhr gehe ich zum Gleis und suche mir eine Platz im Zug. Da wir noch auf den Lokführer warten, der mit einem verspäteten Zug ankommt, verzögert sich nun auch diese Abfahrt um 25 Minuten. Ich komme um 22:25 Uhr in Nürnberg an und fahre mit der Straßenbahn nach Hause, wo ich schließlich kurz vor 23:00 ankomme.

Das reicht für heute…

Kultureller Abschluss

Heute räume ich nach meiner Morgenrunde mit Piki schon mal meine Sachen etwas zusammen.

Nachdem wir den Teig für die Arepas – die es heute Mittag geben soll – gemacht haben holt Arancha Leire von der Schule ab. Ich backe inzwischen die Arepas.

Wir füllen mit Mayo, Schinken, Chorizo und Käse, dann muss Leire auch schon wieder in die Schule.

Ich gehe nachmittags noch ins Museum „Museo de la Naturaleza y el Hombre“.

Dort ist es sehr interessant; es werden die Entstehung der Kanaren, einiges über Vulkane, aber auch über die Guanchen, deren Grabrituale inkl. Mumien und über Ausgrabungen sowie Fossilien, Meeresbewohner und die allgemeine Flora und Fauna erklärt. Ich kann das Museum nur jedem empfehlen, der in Teneriffa ist. Mit einem Flyer, den ich im Castillo mitgenommen habe, war der Eintritt von normalerweise 5,00 € auf 3,50 € reduziert.

Ich halte mich fast 2 Stunden im Museum auf. Man kann über WLAN eine verkürzte Tour mit Sprachbeiträgen durchlaufen, was ich mache. Den Rest sehe ich mir nur so an. Alternativ hätte es auch Audioguides für eine komplette Führung gegeben.

Heute regnet es fast den ganzen Tag leicht bis mittel vor sich hin. Abends gehen wir noch ins Cafe und anschließend an einen Kiosk, der direkt vor dem Haus auf dem Platz ist. Auch die Betreiber kenne ich schon – und sie mich – und heute hat Walter, einer, den wir täglich mit seinem Hund treffen, Geburtstag.

Er bekommt vor dem Kiosk ein Ständchen gesungen und wir trinken ein Bier auf ihn. Er hat einen Mascarpone-Flan mitgebracht, der sensationell gut schmeckt. Das Rezept dafür habe ich direkt angefordert… Mittlerweile regnet es ganz ordentlich, aber zum Glück stehen wir trocken unter dem Vordach des Kiosk.

Maria bringt mir noch eine Packung Gebäck aus La Gomera als Geschenk mit. Sie stammt aus La Gomera und wohnt und arbeite jetzt in Santa Cruz.

Ich treffe auch noch kurz auf Carla und Juan-Carlos – die beiden Freunde von Leire -, die mit ihrem Vater unterwegs sind. Juan-Carlos läuft auf mich zu und begrüßt mich. Nachdem ich ihm gesagt habe, dass ich morgen zurückfliege verabschieden wir uns auch direkt wieder und die beider ziehen mit ihrem Vater weiter.

Langsam löst sich die Geburtstagsgesellschaft auf und wir gehen nach oben. Nun ist es Zeit meinen Koffer zu packen.

Nachdem soweit alles verstaut ist gehe ich ins Bett. Die vorerst letzte Nacht auf der Insel… Morgen früh muss ich um 9:45 Uhr mit dem Bus zum Busbahnhof und dann zum Flughafen fahren.

Nur noch 2 Tage…

Nach dem morgendlichen Kaffee gehe ich mit Piki spazieren. Arancha hat Leire in die Schule gebracht und ist mit Juri unterwegs. Wir treffen uns unten auf dem Platz vor dem Haus.

Fürs Mittagessen kochen wir Nudelsuppe und Hähnchenschenkel. Ich mache mich nachmittags nochmal mit Piki auf in den Park. Der umzäunte Hundebereich ist leer und so lasse ich Piki darin etwas herumtollen. Wir haben seinen Ball dabei, den er aber nicht wirklich beachtet, er läuft lieber so herum.

Auf dem Rückweg sehe ich dieses Schmuckstück auf einem Parkplatz stehen:

Später gehe ich nochmal in die Stadt und schaue mir das „Castillo de San Cristóbal“ an. Das ist kostenlos, aber auch nicht groß. Es sind eigentlich nur Überreste alter Mauern und Kanonen zu sehen. In einem separaten Raum steht eine komplette Kanone. An dem Wänden ist die Geschichte dokumentiert. Den Tipp habe ich von Arancha bekommen. Scheinbar ist das nicht so ein Touristenmagnet, aber es ist doch ganz interessant anzuschauen.

Das Ganze befindet sich unterirdisch unter dem Plaza de España. Der Eingang ist auch eher unscheinbar. Die ehemaligen Mauern des Castillos sind oben in dem mit Wasser gefüllten See auch noch schwarz eingezeichnet.

Abends fängt es an zu regnen, es aht nachmittags schon mal leicht getröpfelt, aber jetzt regnet es richtig. Zum Glück bin ich scon zuhause gewesen…

Wir gehen wie immer noch kurz ins Cafe, alle wollen meine Nussecken probieren und danach wieder heim.

Morgen bricht also der letzte wirklich nutzbare Tag hier an…

 

La Laguna

Den Sonntag lassen wir ganz ruhig angehen. Erst mal Kaffee…

Mittags gehen wir ein bisschen durch die Straßen, trinken Kaffee und essen schließlich eine Kleinigkeit zu Mittag. Es gibt Arepas, das sind mit Fleisch, Fisch oder Gemüse gefüllte Maisfladen.

Nachmittag backe ich noch Nussecken und im Anschluss fahren wir noch nach La Laguna. Wir laufen durch die schön beleuchteten Straßen der Altstadt und schauen uns in ein paar Läden um.

Zurück zuhause gehts noch in die Cafeteria und dann wars das mit dem Sonntag. Leire muss morgen früh wieder in die Schule und für mich brechen die letzten Tage an… 🙁

Sch…tag

Heute haben wir alle lang ausgeschlafen. Gegen 10:30 gehen Arancha und Leire aus dem Haus und ich mit Piki runter, ein wenig spazieren.

Gegen 11:00 Uhr sehe ich wie mein Handy – ohne mein Zutun auf dem Tisch liegend – plötzlich einen Neustart durchführt und danach in einer Dauerschleife eines Neustarts verweilt. Das gleiche Spektakel hatte ich schon vor zwei Wochen…

Nach zwei Stunden habe ich keine Lust mehr und mache einen Werks-Reset – Also alles wieder neu einrichten. Zum Glück sind die wichtigsten Daten gesichert. Den Werks-Reset muss ich insgesamt dreimal durchführen, weil zweimal kurz nach der Neueinrichtung wieder das gleiche Problem auftritt und das Telefon in einer Endlosschleife beim Neustart hängt… Ich werde noch wahnsinnig.

Zwischendurch gehe ich nochmal mit Piki raus und esse noch den Rest Nudeln vom Vortag. Nach ca. 6 Stunden habe ich das Telefon wieder soweit, dass das wichtigste funktioniert. Ich hoffe nun, dass ich zumindest bis zum Ende des „Urlaubs“ Ruhe habe. Zurück in Nürnberg werde ich wohl mal dem Händler schreiben. Das Ding ist schließlich grad mal gut ein Jahr alt…

Nachdem alles wieder läuft gehe ich noch ein bisschen in die Stadt. Heute am Samstag Abend sind jede Menge Leute unterwegs. Die Straßen sind schön mit Lichtern geschmückt. Das Wetter und Weihnachten passen zwar irgendwie nicht so richtig zusammen, aber andererseits hat das ganze auch was für sich.

Zurück am Haus trefffe ich noch ein paar Bekannte mit den Hunden, Arancha und leire und die Kids aus der Nachbarschaft. Mittlerweile kennen mich schon fast alle und wir halten ein wenig „Small Talk“, soweit es mein Spanisch zulässt – also eher Small als Talk. 🙂

Abends gibts Pizza und schließlich verabschieden wir uns ins Bett. Morgen wollen wir in den Norden fahren, ich lass mich mal überraschen.

Lebkuchenhäuser

Nach dem Aufstehen gehe ich mit Piki spazieren.

Mittags gibt es Nudeln mit Tomatensoße und Würstchen. Wir haben zwei Dosen Würstchen gekauft. Nachdem die erste Dose nicht ganz gereicht hat, macht Arancha die zweite Dose auf. Was uns darin erwartet hätte niemand gedacht…

Seht selbst:


Arancha geht direkt wieder runter zum Superdino, der ja direkt unten im Haus ist, und tauscht die Dose um; dort müssen auch alle nur lachen.

Dann mache ich ein bisschen Siesta im Park. Heute ist herrliches Wetter, wolkenloser Himmel und die Sonne scheint. Danach gehts zurück, weil um ca. 17:00 Uhr die Kids kommen um die Lebkuchenhäuser zu machen.

Neben Leire sind noch drei ihrer Freunde da. Carla, Juan-Carlos und Alexandro. Wir haben einen riesigen Spaß beim Zusammensetzen und verzieren der Häuschen.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen:


Nachdem wir alles aufgeräumt haben gehts noch runter ins Cafe. Arancha nimmt eines der Häuschen mit. Ihre Freunde futtern es bis zum letzten Krümel auf.

Ein interessanter, aber auch anspruchsvoller Tag findet auf diese Art und Weise sein Ende. Mal sehen was wir am Wochenende noch so alles machen.

Kochen und Backen

Heute koche ich mal wieder.

Es gibt saures Kartoffelgemüse und geräucherte Bratwürste, die ich mitgebracht habe. Es kommt gut an, und wird alles aufgegessen.

Danach gehe ich mit Piki ein bisschen raus.

Nachmittags backe ich die Teile für die Lebkuchenhäuser, die wir morgen machen wollen.

Abends gehen wir noch kurz raus ins Cafe. Heute ist es allerdings sehr windig und es sind auch nur wenige Leute da. Wir treffen noch ein paar Bekannte, die mit den Hunden unterwegs sind und gehen dann wieder nach Hause.

Mehr wars heute nicht… 🙂

En el centro – In der Stadt 

Gestern habe ich keinen Beitrag verfasst, weil gestern irgendwie ein total fauler Tag war. Das Wetter war nicht besonders, also war ich nur mit Piki etwas unterwegs, ansonsten habe ich mich drinnen aufgehalten und mit Arancha ein bisschen Spanisch gesprochen.

Heute war es wieder deutlich schöner. Um 9:00 Uhr hat Alex – ein Bekannter aus Deutschland, der auch grad auf der Insel ist – angerufen, ob wir uns nicht treffen wollen. Wir verabreden uns also für ca. 10:00 Uhr. Wir gehen in bisschen durch die Stadt, trinken im Cafe am Parque Garcia Sanabria einen Kaffee und quatschen ein bisschen.

Anschließend fährt er noch weiter in den Süden und ich schlendere gemütlich durch die Straßen der Altstadt. In der Bar Castillo 70 trinke ich ein Bier. An den Nebentisch setzen sich vier Männer, die unverzüglich ihre Bestellung aufgeben. Der eine bestellt: „ein Selters“. Dem betrübten Blick des Kellners fügt er hinzu: „Water with gas“.  Der zweite schüttelt nur den Kopf und meint damit, dass er nichts möchte.

Der dritte sagt nur: „Kaffee“ und auf die Frage des Kellners: „with milk?“ antwortet er nur: „black“. Der vierte sagt gar nichts. Plötzlich fällt den zweiten ein: „Ick gloob ick trinke een Bia!“ Die Frage woher die vier kommen erübrigt sich wohl an dieser Stelle…

Wie sich herausstellt hat ein „kleines“ Kreuzfahrtschiff im Hafen angelegt und die Leute sind jetzt auf die Stadt losgelassen worden…

Ich gehe schließlich wieder zur Wohnung, wo mich Piki schon sehnsüchtig erwartet. Wir gehen noch raus auf den Platz vor dem Haus, treffen einige der anderen Leute, die ich mittlerweile kenne, sowie deren Hunde und so klingt der Tag auch mal wieder aus.

Verdammt, die erste Woche ist doch tatsächlich schon um… 🙁

Eine neue Woche…

Montag morgen und die Woche nimmt kein Ende… Na hoffentlich nimmt sie so schnell kein Ende 🙂

Ich laufe nach dem Kaffeetrinken mit Piki los, heute einfach mal in eine andere Richtung, die ich noch nicht kenne. Wir laufen bis zum „Plaza Bartolomé Garcia Lorenzo“ und anschließend wieder zurück.

Nach dem Mittagessen backen wir Hundekekse und im Anschluss gehe ich nochmal in die Stadt. Das Wetter ist heute ganz passabel, zwar leicht bewölkt, aber trotzdem sehr angenehm bei 19-20 Grad.

Im „100 Montaditos“ lasse ich mir – wie fast immer – ein Bier schmecken… Bei 1,50 € für eine Halbe kann man nicht meckern. Am Tresen fragt mich der Kellner welche Sprache ich spreche (Spanisch, Englisch?). Ich sage ihm, dass ich aus Deutschland bin und etwas Spanisch spreche. Er will mit Englisch anfangen, worauf ich ihm sage, dass er lieber Spanisch sprechen soll, aber etwas langsamer, weil ich sonst nix verstehe, da ich ja noch am Lernen bin.  Wir wechseln also ein paar Sätze und danach gehe ich noch zum Carrefour im Meridiano, um ein paar Sachen für die Lebkuchenhäuser einzukaufen. Am Freitag kommen drei Freunde/Freundinnen von Leire und dann machen wir die Häuschen.

Zurück von meiner Tour reicht es mir erst mal für heute. Das waren ca. 10 km, die ich heute gelaufen bin. Ich gehe ins Zimmer, spiele noch ein bisschen mit Piki und trinke gemütlich einen Rotwein…

Buenas Noches Amigos!

Ein kanarischer Sonntag…

Nachdem mich Piki gegen 9:00 Uhr geweckt hat, gehts erst mal wieder mit den Hunden raus. Und täglich grüßt das Murmeltier… 🙂

Nach dem Kaffee gehe ich ein bisschen in die Stadt; Arancha hat noch eine Nachhilfestunde. Nachdem Leire erst heute Abend wieder nach Hause kommt, fahren wir mit Maria, einer Bekannten, die wir jeden Tag im Cafe und mit den Hunden treffen, in ein typisch kanarisches Restaurant namens „Tasca La Reciclada“ in La Laguna.

Wer nicht weiß, wo der Laden ist, der findet auch nicht hin. Der Eingang gleicht einem Zugang zu einem Stollen, danach führt eine Treppe ziemlich weit nach unten, wo sich ein riesiger Gastraum befindet.

Wir sind gegen 14:30 Uhr da und müssen erst mal ein paar Minuten warten, bis ein Tisch frei ist. Maria zieht eine Packung Benson & Hedges aus dem Automaten – 2,30 €…

Wir trinken Bier, Rotwein und Cola und essen Garbanzas Compuestas (Kichererbseneintopf mit Fleisch), Escaldón (Fleischbrühe mit Gofio, Gemüse und Fleischstücken sowie Bacon, dazu Mojos) und Huevos Al Estampido (Pommes mit süßer Blutwurst – genannt Morcilla dulce – und Spiegeleiern) mit einer Platte gebratenem Fleisch.

Insgesamt verbringen wir fast 3 Stunden in dem Laden. Im Anschluss schlendern wir noch durch die nahegelegene IKEA. Der Laden sieht kaum anders aus als bei uns, nur dass alles auf Spanisch geschrieben steht.

Zurück zuhause gehts wie immer noch kurz ins Cafe – heute sind die anderen allerdings nicht da – und dann wieder in die Wohnung. Leire kommt gegen 21:30 Uhr heim und dann ist es auch schon Zeit ins Bett zu gehen.

Das Wetter war heute ganztags bewölkt, aber trocken und – zumindest für mich – warm genug. Die Tinerfeños hingegen behaupten es wäre kalt…

Morgen könnte es evtl. Calima geben – mal sehen…