Wieder zuhause

Nachdem wir mit dem Bus zum Flieger gebracht wurden, starten wir pünktlich um 7:25 Uhr. Diesmal fliegt die Maschine deutlich schneller mit teilweise über 1000 km/h und so landen wir um 12:30 Uhr in München.

Wir philosophieren, ob beim Hinflug vielleicht der Azubi geflogen ist und sich nicht getraut hat mehr Gas zu geben… 😉 Wer weiß?

Naja, mit dem Rückflug hat Norwegian jedenfalls wieder einen Punkt gut gemacht. Und dafür, dass ein einfacher Flug von München nach Teneriffa ohne Gepäck grade mal ca. 80,00 € (mit Gepäck ca. 100,00  €) kostet, muss man wohl das ein- oder andere Mal mit ein paar Einbußen rechnen. Wenn man also nicht vergisst etwas zu Trinken mitzunehmen, damit man nicht das teure Zeug an Bord kaufen muss, ist es schon OK. Über das Flugzeug und die Crew kann man sonst nichts Negatives sagen.

Bis wir die Koffer haben ist es dann fast 13:00 Uhr und wir gehen zur S-Bahn. Wir erwischen direkt die S1 und fahren zum Münchner Hauptbahnhof. Dort holen wir uns schnell ne Currywurst und setzten uns schon mal in den bereitstehenden ICE, der um 14:21 Uhr abfährt.

Um 15:30 Uhr sind wir dann am Nürnberger Hauptbahnhof und fahren mit der U-Bahn und dem Bus nach Fürth, wo wir um 16:30 Uhr ankommen. Nach einem Kaffee fahre ich dann mit dem Auto heim.

Urlaub zuende 🙁

Abflug

Um 3:45 Uhr klingelt der Wecker 🙁

Nach einer kurzen Dusche und dem Einpacken der letzten Kleinigkeiten checken wir an der Rezeption aus und fahren mit dem Auto zum Flughafen. Wir kommen dort um 4:35 Uhr an, geben das Auto ab und gehen zum Check-In-Schalter. Der hat noch nicht geöffnet, also setzen wir uns auf die Bank und warten.

Um 4:55 Uhr kommen die beiden Mitarbeiterinnen und öffnen den Schalter. Mittlerweile sind schon weitere Fluggäste eingetroffen, es dürften insgesamt 30 Leute da sein. Wir sind also unsere Koffer erst mal los und haben die Bordkarten, Boarding ist um 6:55 Uhr. Bis dahin setzen wir uns noch draußen auf eine Bank und genießen das schöne Wetter. Die nächste Zeit werden wir wohl nicht mehr in den Genuß kommen, früh morgens bei 24° C draußen zu sitzen.

Nach der Sicherheitskontrolle kaufen wir uns ein Wasser für den Flug und ich nehme im DutyFree-Shop noch die bestellten Zigarretten mit. 😉 Dann ist es auch schon 6:55 Uhr und das Boarding beginnt.

Letztes Abendmahl :-)

Nach unserer mittäglichen Siesta sitzen wir noch auf der Hotelterrasse bei Sangria und lassen die letzten Urlaubseindrücke auf uns wirken und genießen die letzten Sonnenstrahlen.

Um 18:30 Uhr geht’s zum letzten Mal ans Buffet und nach diesem „Abendmahl“ noch kurz auf die Hotelterrasse für einen letzten Drink. Zurück im Zimmer packen wir noch den Rest in unsere Koffer und lassen den Abend auf dem Balkon ausklingen. Morgen müssen wir um 4:00 Uhr aufstehen, weil unser Flieger schon um 7:25 Uhr geht. Wir müssen ja noch das Auto abgeben und wollen rechtzeitig einchecken, damit wir nicht ewig anstehen müssen…

So, der Urlaub wäre dann auch wieder geschafft.

Hasta la proxima

Der letzte Tag bricht an…

So, leider ist es traurige Wahrheit geworden. Heute ist der letzte Tag. Morgen früh geht es wieder in den Flieger und nach Hause 🙁

Nachdem es die letzten Tage ziemlich diesig war, reißt es heute wieder auf. Wir haben strahlend blauen Himmel mit ein paar Wolken.

Nach dem Frühstück fahren wir heute mal die beiden deutschen Bäcker ab. Mal sehen was die so für Läden haben…

Am Dinkelbecker in Las Chafiras sind wir die letzten Tage schon mehrfach vorbeigefahren. Wir halten dort als erstes und schauen in den Laden. Es ist ein kleiner Verkaufsraum, an den sich direkt die Backstube anschließt. Die Preise sind mit 1,90 – 2,00 € für ein Stück Bienenstich oder Zwetschgenkuchen nicht grade günstig. Ähnlich verhält es sich bei Seppl´s Bäckerei in Guargacho. Nachdem wir uns also ein Bild der beiden Läden gemacht haben, fahren wir wieder ins Hotel. Heute ist chillen angesagt. Wir haben keinen Bock mehr, groß wohin zu fahren.

So verbringen wir also den restlichen Vormittag auf der Hotelterrasse, genießen das letzte Mittagessen und machen dann etwas Siesta.

Tauchgang

Nach dem Frühstück sitzen wir etwas auf dem Balkon und surfen im Internet. Der Tauchgang ist für 11:00 Uhr gebucht – für 10:00 Uhr haben wir leider keine Tickets mehr bekommen. 🙁

So gehen wir also gegen 10:15 Uhr los, bis zum Hafen sind es nur wenige hundert Meter. Allerdings liegt das U-Boot ganz hinten im Hafen… Da wir Online reserviert haben bekommen wir schnell unsere Bordkarten und außerdem einen Rabatt von 15%.

Um 10:45 Uhr besteigen wir das U-Boot über eine der beiden Luken. Im Inneren ist es überraschend geräumig. An beiden Seiten sind drehbare Sitze vor den großen Bullaugen.

Wir fahren nach einigen Hinweisen und Informationen los. Das Boot taucht langsam unter, auf kleinen Monitoren sieht man das Bild, das von den oben am Boot angebrachten Kameras aufgenommen wird.

Wir tauchen bis auf ca. 30 Meter, dort verweilen wir einige Zeit und zwei Taucher schwimmen außen am Boot entlang und „spielen“ mit den Mantarochen. Es ist schön anzusehen, wie majestätisch diese Tiere sich bewegen. Danach fahren wir weiter, man sieht Klippen, versunkene Schiffe und natürlich jede Menge Fische.

Nach knapp einer Stunde tauchen wir wieder auf und verlassen das U-Boot. Danach bekommt jeder noch ein „Zertifikat“ für die Teilnahme Tauchgang. Wir laufen im Anschluss wieder zurück zum Hotel und warten auf der Hotelterrasse auf das Mittagessen.

Danach beschließe wir kurzfristig, an den Playa de la Tajita zu fahren. Das ist ein relativ weitläufiger Strandabschnitt, den man über eine steinige Straße erreicht. Vom Parkplatz aus muss man dann noch quer über den Sand laufen, bis man ans Wasser gelangt. Die Wellen brechen teilweise brutal herein. Es ist nicht allzuviel los hier, anscheinend sind hier hauptsächlich Einheimische.

Nach dem Strand halten wir noch kurz am Mercadona, wo ich och in paar Sachen einkaufe. Danach fahren wir an einem China-Mark vorbei, wo wir auch noch kurz reinschauen. Das isst ein riesiger Laden – vermutlich war das früher mal ein Einkaufzentrum – in dem sich jetzt ein großer Chinamarkt befindet. Dort gibt es fast alles… Elektro-Kram, Haushaltswaren, Werkzeug, Klamotten, Schuhe, und sonstigen Nippes.

Anschließend fahren wir ins Hotel zurück. Wir haben Durst und so kommt uns die Hotelbar ganz gelegen. Anschließend geht’s zum Abendessen.

Heute ist anscheinend „Meeresfrüchtetag“. Das ist nix für mich, aber umso mehr für Martin. Er stürzt sich auf Muscheln, Meeresfrüchtesalat und Co. Aber auch sonst ist wieder genug Auswahl vorhanden.

Nach dem Essen finden wir und nochmals auf der Hotelterrasse ein und trinken noch etwas. Gegen 21:00 gehen wir ins Zimmer und setzen uns noch auf den Balkon. Nach der Beantwortung iniger Nachrichten klingt auch dieser Tag langsam aus. Draußen hört man die Grillen zirpen…

Morgen ist also der letzte Tag – so schnell geht’s…

El Drago

Ich stehe um 8:00 Uhr auf, Martin sitzt schon auf dem Balkon, kommt aber nicht ins Internet. Anscheinend ist ein Server abgeschmiert, zumindest erscheint die Fehlermeldung, dass keine Antwort mehr kommt.

Wir gehen also um 8:30 zum Frühstücken, nachdem wir an der Rezeption Bescheid gesagt haben, dass wir nicht ins Internet kommen. Im Frühstücksraum ist ganz schön was los um diese Zeit… Nach dem Frühstück will ich noch ein Internet-Ticket holen, aber jetzt geht an dem PC, der die Dinger ausdruckt irgendwas nicht. Die Techniker sind informiert, ich soll später nochmal kommen.

Seit gestern Abend ist es ziemlich bewölkt, der Gipfel des Teide hängt total im Nebel. Die Temperaturen sind aber perfekt, nur die Sonne kommt halt nicht durch. Mal sehen ob es später noch etwas aufreißt…

Wir beschließen kurzfristig zum Drago Milenario zu fahren, dem ältesten Drachenbaum der Welt. Dort angekommen suchen wir uns einen Platz im Parkhaus und gehen in den Park. Nachdem wir den Drachenbaum, den Kräutergarten, die Mumie und ein paar andere Gewächse gesehen haben, machen wir uns langsam wieder auf den Rückweg. Wir tanken noch kurz (hier wird man übrigens an den Tankstellen noch bedient) und fahren dann die Serpentinenstrecke wieder zurück. Man muss von fast Meereshöhe bis auf ca. 1.150 m hoch, um dann wieder runter zu fahren. Die Straßen schlängeln sich durch erkaltete Lavafelder, deren Anblick teilweise atemberaubend ist.

Zurück im Hotel, wie soll‘s auch anders sein, gehen wir zum Mittagsbuffet und lassen dann den Nachmittag auf der Hotelterrasse ausklingen. Martin haut sich auf eine Liege und macht Siesta, ich lese ein wenig und chille auf der Terrasse.

Das Abendbuffet gibt wieder für jeden etwas her, heute gibt es neben Rinderbraten und Fleischbällchen in Madelsoße als Besonderheit einen Bereich mit verschiedenem Käse, diversen Wurstsorten und Tortilla, außerdem Gazpacho.

Das Wetter ist heute ziemlich drückend, es ist insgesamt sehr überzogen und fast windstill. Das ist sehr untypisch. Die Temperaturen sind allerdings bei gut 30 Grad.

Nach dem Essen wollen wir wie gewohnt auf die Hotelterrasse. Dort hat sich eine große Gruppe französischer Gäste ausgebreitet, die alle Stühle belegen…

Wir finden aber noch zwei Stühle in einer Ecke und als sich die Gruppe langsam auflöst, begeben wir uns wieder in gewohntes Terrain… 🙂

Nach ein paar Gin Tonic (Wolfgang) bzw. Wodka Cola (Martin) begeben wir uns aufs Zimmer und lassen den Tag auf dem Balkon ausklingen. Es frischt jetzt deutlich auf, der Wind nimmt zu.

Morgen geht’s mit dem U-Boot auf Tauchgang. Sofern wir wieder auftauchen werde ich weiter berichten.

Buenoo!

Ausflug zum Teide, Postkarten, etc.

Wir stehen wieder zeitig auf und gehen frühstücken. Um 8:45 Uhr machen wir uns auf zum Teide.

Nach einer Fahrt über Serpentinenstrecken mit einem atemberaubenden Blick auf die Vulkanlandschaften gelangen wir nach knapp 60 km Strecke und ca. 1 ¼ Stunden Fahrzeit zur Basisstation des Teide, von der aus die Seilbahn nach oben fährt. Es ist ziemlich dunstig heute, also fahren wir nicht nach oben.

Wir fahren stattdessen weiter Richtung La Orotava und halten schließlich nochmals an dem Café Vista Paraiso. Die Besitzerin ist nicht da, aber ihr Mann. Er bekommt sie aber ans Telefon und Martin kann ihr die Grüße ihres Neffen aus Deutschland ausrichten.

Danach fahren wir weiter in Richtung Icod nach Masca. Die Schlucht werden wir dieses Jahr auslassen, wenn die Wanderung aus super sein soll…

Weiter geht’s nach Los Gigantes, wo wir kurz an dem Hotel, in dem ich 2103 residiert hatte, halten. Es heißt jetzt nicht mehr ‚Luabay Costa Los Gigantes‘ sondern ‚BeLive Costa Los Gigantes‘. Sonst hat sich aber scheinbar nichts verändert.

Am Strand von La Arena ist zu viel los, also beschließen wir direkt wieder ins Hotel zu fahren. Wir sind also nun einmal rund um die Insel gefahren, wenn auch an zwei Tagen und nicht an einem Stück. Dazu auch noch einmal quer durch…

So sind wir um 14:30 zurück und gehen zum Mittagessen. Danach schreibe ich auf der Hotelterrasse bei dem ein- oder anderen Getränk meine Postkarten und schmeiße sie in den Briefkasten. Die werden dann wohl in 3 – 4 Wochen auch da sein… 😉

Den Rest des Nachmittags verbringen wir ebenfalls auf der Hotelterrasse. Zum Abendessen gibt es heute wieder mal Schweiners, aber auch Kalbsgulasch. Das Kalbfleisch ist butterzart und die Soße schmeckt sehr gut. Gestärkt geht’s wie immer auf die Terrasse. Langsam kennt man einige der Gesichter, die auch fast jeden Abend in der Bar sind…

Für morgen ist nichts Konkretes geplant. Wecker wird jedenfalls keiner gestellt… Alles Weitere wird sich dann ja zeigen.

Buenas Noches

Loro Park (Loro Parque) – Café Vista Paraiso – Hotel !Update!

Wir stehen gegen 7:00 Uhr auf und fahren nach dem Frühstück gegen 8:30 Uhr los. Als erstes machen wir einen kurzen Tankstopp, sonst könnte es nämlich knapp werden mit dem Sprit. Ach ja: Der Liter Benzin kostet hier zwischen 87 und 91 Cent! 🙂

Bis zum Loro Park sind es ca. 100 km. Wir kommen gegen 10:00 Uhr an und finden in der Zufahrtsstraße einen Parkplatz. Von dort laufen wir die ca. 500 m zum Eingang. Das Parken auf dem Parkplatz des Loro Parks würde 4,00 Euro kosen… Das sparen wir uns also schon mal. Es reicht auch noch der Eintritt von 34,00 Euro. 🙁

Wir laufen also los und gehen als erstes bei den Gorillas und den Schimpansen vorbei. Bei den Schimpansen gibt es Junge, entsprechend ist der Andrang… Danach geht’s zum „Planet Pinguin“. Diesmal ist auch im natürlichen Lebensraum der Pinguine Sommer, also ist alles schön hell (bei meinem Besuch vor 2 Jahren war das anders, siehe Tagebuch 2013).

Nach den Pinguinen gehen wir noch ins „Aquario“ mit allerlei Aquarien und dem Haifischtunnel. Im Anschluss geht’s in die Voliere, danach an diversen Papageien vorbei zu den Orcas. Wir wollen uns die Show um 11:45 Uhr ansehen.

Die Details der verschiedenen Loro Park Bereiche stehen schon im Tagebuch 2013, also wiederhole ich sie hier nicht nochmal.

Neu ist das „Aqua Viva“, in dem es wohl um die Zucht von Meeresbewohnern geht. Man kann z.B. kleine Quallen sehen. Da die Orca-Show gleich losgeht, und mich das jetzt eh nicht soo brennend interessiert, wird es hier also nur ein Schnelldurchlauf.

Die Orca-Show ist wieder genial, die Leute in den vorderen Reihen werden wieder schön nass gespritzt. 🙂
Nach der Show laufen wir noch in Ruhe durch den restlichen Park und machen uns dann auf zum Auto (welches schön in der prallen Sonne steht und dementsprechend aufgeheizt ist).

Wir fahren noch ein kleines Stück weiter Richtung Icod, bis zum Playa del Socorro. Martin hat seine Badeklamotten dabei und stürzt sich kurz mal in die brechenden Wellen. Es sind einige Leute da, die am Strand liegen und sich sonnen oder sich in die Wellen schmeißen. Es ist 31 Grad warm, das Wasser hat ca. 24 Grad.

Abschließend wollen wir noch im Café Vista Paraiso in Santa Ursula vorbeischauen. Ein Bekannter von Martin kennt die Besitzerin und hat schöne Grüße für sie mitgegeben. Leider ist die Besitzerin nicht da, nur eine Angestellte. Also trinken wir nur schnell einen Kaffee und fahren weiter nach Hause. Um 15:00 Uhr kommen wir am Hotel an und holen uns noch eine Kleinigkeit zu essen (das Mittagsbuffet ist bis 15:30 geöffnet).

Nach dem verspäteten Mittagessen verbringen wir den Rest des Nachmittags auf der Hotelterrasse im Poolbereich. Ich gehe noch kurz in einen kleinen Supermarkt, wenige Meter vom Hotel entfernt. Eigentlich ist es eher ein „Tante-Emma-Laden“, aber hier heißt das eben „Supermarket“. Ich wollte Postkarten kaufen und was finde ich…???

… das hier:

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Ich kaufe also die Postkarten sowie Briefmarken und gehe wieder ins Hotel zurück. Wir gehen dann noch die Straße runter zum Hafen und sehen dort das U-Boot, mit dem wir am Montag auf Tauchgang gehen werden. Außerdem gibt es gleich neben dem Hafen auch eine kleine Badebucht, die aber sehr steinig ist.

Zurück im Hotel stellen wir fest, dass wir neue Matratzen bekommen haben. Scheinbar wurden heute alle Matrazen im Hotel getauscht, weil ein großer LKW im Hof jede Menge alter Matratzen auflädt und auch in den Gängen noch teilweise alte Matratzen stehen. Jetzt geht’s erstmal unter die Dusche, dann ist schon wieder Abendessenzeit… Das ist ein einziger Ess-Marathon hier… Wo das wohl endet…

Nach dem wieder mal extrem umfangreichen Buffett, heute – neben den üblichen Speisen – mit Paella, Muscheln, Lamm und Kaninchen, geht’s – wie soll‘s auch anders sein – auf die Hotelterrasse. Es müssen Karten geschrieben und der Reisebericht vervollständigt werden. Aufgrund der hereinbrechenden Nacht mit der damit verbundenen Dunkelheit wurde das Kartenschreiben allerdings auf morgen vertagt.

Nun kann der Tag gemütlich ausklingen. Wir nehmen also noch ein paar Drinks zu uns. In der Hotelbar tritt ein Zauberer auf und draußen sind einige Kinder am spielen. Die beiden Billardtische sind auch fast immer belegt. Martin verabschiedet sich gegen 22:00 Uhr. Ich bleibe noch etwas sitzen und schaue beim Billardspielen zu. Es scheint, dass an beiden Tischen eine Familie aus Spanien spielt (Eltern, 2 Kinder und die Oma). Der größere der beiden Jungs (ich schätze ihn mal so auf 13-14 Jahre) spielt ziemlich gut, soweit das mit den Queues und auf den Tischen eben möglich ist… Er spielt mit seiner Abuela (Oma) und gewinnt fast immer; nur beim letzten Spiel versenkt er die schwarze Kugel im falschen Loch und macht eine Grimasse… 🙁

Es ist jetzt 22:45 und ich gehe auch ins Zimmer. Genug für heute…

Sonnige Grüße an alle Daheimgebliebenen

Ausflug in den Norden und Besuch meiner letztjährigen Gastfamilie

Wir haben bei unserem gestrigen Barbesuch beschlossen, dass wir heute nach Taganana, Almaciga und Benijo fahren. Das wird die gleiche Route sein, wie letztes Jahr, weil es ja nicht viele Optionen gibt, dahin zu kommen.

Das Frühstück ist ebenso reichhaltig und gut wie das gestrige Abendessen, lediglich der Saft schmeckt nicht. Der Kaffee ist, wie so oft in den Hotels, gewöhnungsbedürftig. Ansonsten gibt es eine sehr große Auswahl an Brot, Spiegel-, Rühr- und gekochte Eier, Bacon, Wurst, Joghurt, Quark, Körnerfutter (Müsli), Pfannkuchen, Churros und was man halt sonst noch zu einem Frühstück braucht. 🙂

Gut gestärkt fahren wir gegen 9:30 Uhr los. Das Mittagessen werden wir heute ausfallen lassen. Ich schreibe Iker (meinem Gastsohn vom letzten Jahr) noch kurz, dass wir auf dem Rückweg in Santa Cruz vorbeischauen.

Wir fahren also nach einem kurzen Tankstopp über die TF-1 nach Santa Cruz, von dort weiter am Strand von Las Teresitas vorbei, mit Zwischenhalt in einem kleinen Straßencafé, in dem wir ein Wasser trinken (0,5 l für 90 Cent) die Serpentinenstrecke nach Taganana.

Ich bin überrascht, denn letztes Jahr im Mai war da mal komplett gar nichts los. Heuer sind die Lokale geöffnet und es sind ziemlich viele Leute unterwegs.

Der Rückweg führt wieder über La Laguna nach Santa Cruz, wo ich in der Nähe der Wohnung meiner Gastfamilie aus dem letzten Jahr einen Parkplatz finde. Wir kaufen kurz ein paar Getränke im Mercadona neben dem Stadion ein und gehen dann ein Stück weiter Richtung Innenstadt, wo ich einen Chinaladen kenne. Matin braucht ein Nähset, weil ihm ein Knopf abgerissen ist. Ich kann mich noch gut erinnern und finde den Laden sofort wieder. Auf dem Weg taucht ein kleines Café auf, in dem wir noch einen Kaffee zum Preis von 80 Cent pro Tasse zu uns nehmen. Im Chinaladen bekommen wir schließlich das Nähset und gehen dann zur Wohnung der Gastfamilie.

Ich habe ein paar Mitbringsel dabei, die ich dort lassen möchte, darunter zwei Kostproben unseres selbst gemachten Weines, ein paar Flaschen Schanzenbräu und Süßigkeiten für die Kids. Außerdem habe ich noch Lebkuchen gemacht. Da mein Paket im letzten Jahr als unzustellbar zurückgekommen ist, dachte ich mir, ich nehm die Lebkuchen für Weihnachten auch gleich mit.

Ich schreibe Iker per WhatsApp an, aber er ist noch nicht zuhause, also warten wir unten auf dem Platz und trinken noch einen Kaffee. Hier kostet er „schon“ 1,00 €.

Nach einigen Warten gehe ich, als ein Bewohner herauskommt, in das Haus der Gastfamilie um die Mitbringsel an die Tür zu hängen. Ich habe aber Glück und Arancha (die Gastmutter) und die kleine Leire sind jetzt da. Nachdem wir schon einige Zeit gewartet haben und Martin unten auf mich wartet, sage ich, dass ich leider wenig Zeit habe, weil wir auch noch die fas 70 km ins Hotel zurückfahren müssen. Wir wechseln also ein paar Worte und ich übergebe und „erkläre“ meine Geschenke. In der Zwischenzeit kommt Iker nach Hause. Wir freuen uns beide, uns wieder zu sehen und wechseln ebenfalls ein paar Worte, soweit mein Spanisch das zulässt. 😉

Dann gehe ich mit Arancha und Leire nach unten, wo Martin schon sehr ungeduldig wartet. Ich stelle die beiden kurz vor, dann gehen wir wieder zum Auto und fahren zum Hotel.

Wir bringen unsere Einkäufe aufs Zimmer und gehen dann zum Abendessen. Das Buffet ist wieder sehr reichhaltig, aber mit geänderten Speisen. Am Stück gibt es heute Kalbsbraten und von der Grillplatte Fisch.

Zum Essen trinken wir Cerveza; Martin sowieso und ich, nachdem ich gestern beschlossen habe, dass der Vino Tinto hier nicht besonders schmeckt…

Nach dem Essen holt sich Martin noch einen WLAN-Key an der Rezeption und wir setzen uns wieder auf die Hotelterrasse. Wir trinken noch etwas, checken Mails und ich schreibe meinen Blog. Morgen wollen wir in den Loro Park.

Buenas Noches amigos!