Wieder zuhause…

Nach dem Boarding um 16:50 hebt die Maschine um 17:15 ab. Um 22:40 landen wir in Nürnberg. Nachdem ich meinen Koffer habe fahre ich mit der U-Bahn zum Auto und dann nach Hause. Dort komme ich um kurz nach halb 12 an.

Das wars also mit den 3 Wochen Sprachurlaub. Ein Experiment war es in jedem Fall. Es war interessant mal etwas über den Tellerrand des Tourismus hinweg zu schauen. Für zukünftige Reisen konnte ich somit einiges an Erfahrung dazu gewinnen…

Ich kann jedem Teneriffa-Urlauber auf jeden Fall den Tipp geben, ein Auto zu mieten. Es gibt so viele Orte, die man mit dem Auto anfahren kann, aber zu denen keine direkten Ausflüge angeboten werden.
Wer Fragen dazu hat, schreibt mir bitte einfach eine Nachricht über das Kontaktformular unten auf der Seite. 🙂

Blog Cerrado!

Am Flughafen

Das war ja klar. Heute, wo ich heim fliege, ist der Himmel fast wolkenlos und die Sonne scheint…
Nach der Verabschiedung von der Gastfamilie fahre ich gegen 11:30 Uhr los. Ich halte noch in Candelaria an der Basilika. Danach wollte ich mir noch die beiden deutschen Bäckereien ansehen, aber die haben nur bis 13 Uhr offen.

Also fahre ich weiter, stoppe noch am „Castillo“ in San Miguel und fahre dann zum Flughafen. Es ist 15 Uhr. Ich habe das Mietauto ab- und mein Gepäck aufgegeben. Dank Online-CheckIn musste ich mich nicht in der langen Schlange anstellen. 🙂 Nun sitze ich hier gemütlich vor dem Flughafen in der Sonne bei einem Bier und Nachos. Um 16:40 Uhr ist Boarding.

Abreisetag

Kurz nach neun will ich schnell runter in die Papeleria um mein Flugticket auszudrucken. Aber die machen hier ja erst um 9:30 oder 10 Uhr die Läden auf… *grrr* Na dann eben später.

Zurück frühstücke ich erst mal und packe dann meine restlichen Sachen. Gegen 11 Uhr will ich langsam los.

Der Rückflug rückt zusehens näher…

Feiertag – Día de Canarias

So, heute ist also der große „Feiertag“ auf den Kanaren. Groß gefeiert wird hier aber wohl nicht – oder ich bekomme es nur nicht mit… Die Läden haben halt zu, außer ein paar Bäckerläden und einer Supermarktkette, die immer Sonn- und Feiertags offen hat.

Nachdem ich heute mal lange ausgeschlafen habe und das Wetter nicht sonderlich gut ist, beschließe ich schon mal meinen Kram etwas zusammenzupacken. Ich will meinen Koffer heute abend noch komplett fertig gepackt haben, so dass ich morgen nur noch das Waschzeug und die letzten Klamotten reintun muss.

Bis ich damit fertig bin ist es fast 13 Uhr. Ich überlege ob ich noch mit dem Auto irgendwohin fahren soll. In Anbetracht des Wetters und der Tatsache, dass ich dafür nochmal extra tanken müsste, entschließe ich mich dagegen. Ich mach mir also erst mal noch einen Kaffee und beschließe dann der Familie zum Abschied noch einen Kuchen zu backen. 🙂 Also besorge ich im DIA (Supermarkt) schnell noch Eier und Margarine und backe einen Marmorkuchen (Torta de mármol).

Später wird das Wetter nochmal ein bisschen besser und so gehe ich noch etwa eine Stunde im „Parque de la Granja“ spazieren. Dort sind einige Leute mit Ihren Hunden unterwegs, einige Joggen, die Kinder spielen und toben und manche Leute sitzen einfach nur rum.
Es spielt sich hier insgesamt eine Menge draußen ab. Fast an allen öffentlichen Plätzen sind fest installierte Spielgeräte (Rutschen. Klettergerüste, Netze, etc.) vorhanden. In dem Park sind sogar Fitnessgeräte aufgestellt. Auch vor dem Haus, in dem meine Gastfamilie wohnt, spielen jeden Tag bis in die Abendstunden die Kids; wenn nicht an den Geräten, dann halt einfach mit Bällen, etc. Auf dem Rückweg treffe ich Arancha und ihre Freunde in der Cafetería vor dem Haus. Ich trinke noch einen Cappuccino mit, dann gehen wir heim.

So bricht also nun der letzte Abend an.

Letzter Schultag

Ihr ahnt es vielleicht schon… Ja, die Straße ist tatsächlich fertig geteert. 🙂

In der Klasse ist heute eine neue dazugekommen. Sie heißt Katharina und kommt aus China. Für mich ist es der letzte Tag in der Schule. Nach dem Unterricht verabschiede ich mich von den anderen und bekomme noch mein „Diplom“ von José.

Zuhause angekommen überlege ich, was ich morgen machen werde. Mal sehen wie das Wetter morgen früh ist. Auf jeden Fall muss ich morgen schon mal alles zusammenräumen und anfangen in den Koffer zu verstauen.
Arancha muss am morgigen Feiertag (Tag der Kanaren) im Museum arbeiten. Leire nimmt sie mit. Iker ist bei Freunden. Er weiß nicht sicher, ob er morgen abend nochmal heimkommt und so verabschieden wir uns sicherheitshalber jetzt schon mal.

Ich gehe dann noch ein paar Sachen einkaufen, die ich mit nach Deutschland nehmen möchte, und laufe nochmal durch die Stadt. Wer weiß was ich morgen alles mache und ob ich danach noch Lust habe nochmal in die Stadt zu laufen…

Buf – Nur noch 3 Tage

Also heute früh war die komplette Straßenseite von gestern fertig und das gleiche Spiel war auf der anderen Seite im Gange… Mittags waren auch hier die Teerarbeiten schon am Laufen…

Nach der Schule war ich heute in Punta de Hidalgo. Dort gibt es, wie auch in Puerto de la Cruz und in Santa Cruz, Meeresschwimmbecken. Außerdem habe ich im Internet ausfindig gemacht, dass es dort ebenfalls eine kleine Sprachschule gibt, die von einem deutschen geführt wird (www.world-abc.de). Spontan habe ich per eMail ein Treffen ausgemacht. Markus, so heißt der Inhaber, zeigt mir seine Unterrichtsmethode (angelehnt an die Birkenbihl-Methode), die ich sehr gut finde (nicht so viel Grammatik pauken). Danach fahre ich noch etwas am Meer entlang und dann wieder zurück nach Santa Cruz.

Ich finde heute einen Parkplatz ganz nahe der Wohnung. Im Mercadona kaufe ich noch ein paar Sachen ein, die ich mit nach Deutschland nehmen möchte. Zuhause angekommen esse ich mit Arancha und Ivan zusammen „Arroz con Pollo“ (Reis mit Hühnchen). Iker hat sich Milch mit Nesquik-Pulver angerührt und schmeißt Prinzenrolle-Kekse mit rein… Chico loco…
Arancha, Ivan und Iker spielen ein Quiz gegeneinander auf dem Handy/Tablet. Also installiere ich mir die App ebenfalls und spiele auch mal mit. Mit Ivan mache ich zwei Spiele, eins gewinne ich, eins er. Iker fordert mich dreimal heraus und ich gewinne zweimal. 🙂 Ein schönes Game, das man mit Leuten auf der ganzen Welt spielen kann…

Morgen ist der letzte Tag in der Schule, weil am Freitag Feiertag ist. Das ist einerseits schön, weil der Lernstoff mittlerweile doch ganz schön umfangreich und mein Kopf entsprechend voll ist, andererseits aber auch schade, weil es eine tolle Gruppe war.

Die Zeit ist wahnsinnig schnell vergangen… Zum Glück kann man heutzutage per Internet in Verbindung bleiben…

Las Pirámides de Güímar – Die Pyramiden von Güimar

¡Hola a todos!

Als ich heut früh zur Schule gegangen bin war die halbe Straße aufgefräst. Da war gestern noch gar nix in der Richtung zu erahnen. Naja, jedenfalls war auf ca. 150 Meter nur einspuriger Verkehr. Als ich etwa viereinhalb Stunden später wieder zurück gelaufen bin, haben die schon wieder zugeteert. Wenn ich überlege, wie lange solche Baustellen in Deutschland oft dauern… Mal sehen wie es dort morgen früh aussieht…

Nach der Schule bin ich dann direkt zum Auto und losgefahren. Nach Güimar zu den Pyramiden. Das ist etwa eine halbe Stunde von Santa Cruz entfernt. Die Ecke kenne ich schon ein wenig vom letzten Jahr, dort ist der Moringagarden, den ich schon besucht hatte. An der Repsol-Tankstelle (dort habe ich letztes Jahr gewartet, dass ich abgeholt werde) habe ich erst mal zum Tanken angehalten. Hier wird man an den Tankstellen noch bedient. Ich sage dem Tankwart also, dass ich für 30 Euro tanken will – natürlich auf Spanisch. 🙂 Er tankt das Auto entsprechend und ich bezahle direkt bei ihm. Eine Quittung gibt es nicht.
Ach ja – der Liter Benzin kostet hier so um einen Euro – ihr dürft jetzt neidisch sein! 🙂

An den Pyramiden gibt es kostenlose Parkplätze. Ich gehe hinein und mache die große Tour. Die dauert etwa 3 Stunden und beinhaltet auch eine Ausstellung der Osterinseln sowie den Besuch des Giftgartens. Es ist wenig los. Hinter mir sind zwei Personen aus dem Schwabenländle, wie ich dem Dialekt sofort entnehmen kann… Die haben sich diese komischen „wenndueinenummereintippstsageichdirwas“-Geräte genommen. Die kosten aber extra und ich hab darauf verzichtet. Auf den meisten Tafeln steht eh alles in Spanisch, Englisch und Deutsch. Und wer lesen – und Spanisch 🙂 – kann ist halt klar im Vorteil…

Danach fahre ich heim und suche mir wieder einen Parkplatz. Ich finde einen fast an der gleichen Stelle wie am ersten Tag.

Muy bueno!

Heute im Anschluss an den Unterricht hatte ich die erste meiner „Zusatzstunden“. Es folgen noch zwei (morgen und am Donnerstag). Danach bin ich erst mal heim, hab mich umgezogen und bin dann mit dem Auto los. Als Navi musste das Smartphone herhalten. Eine Universalautohalterung habe ich in einem Chinaladen (davon gibts hier einige) für 3 Euro erstanden. 🙂

Dann also los. Susana, unsere Lehrerin, hat mir noch ein paar Tipps gegeben, wo ich überall hinfahren kann – sozusagen Insidertipps. Heute wird es San Andrés, das liegt gleich kurz vor (oder nach) Santa Cruz. Dort gibt es einen hellen Sandstrand namens Playa de las Teresitas. Ein schönes Plätzchen, an dem ich mich enige Zeit aufhalte und ein paar Fotos mache.

Danach fahre ich weiter nach Taganana. Um dorthin zu kommen muss man durch das Anaga-Gebirge. Das bedeutet Serpentinen bis fast ganz oben auf dem Berg, durch einen Tunnel durch und auf der anderen Seite wieder runter. Alleine die Fahrt ist atemberaubend und ich halte mehrfach an um zu fotografieren. Ob man diese Wahrnehmungen aber überhaupt auf Bildern festhalten kann weiß ich nicht.

Wieder unten angekommen halte ich am Roque de las Bodegas, kurz danach am Playa Almáciga und dann sehe ich mir noch Benijo an. Das ist ein winziges Dorf, etwas höher gelegen. Eine lange Treppe führt nach unten zu einem kleinen Strand. Es ist als wäre man komplett von der Zivilisation abgeschnitten… Dann geht es die Serpentinen wieder zurück. Diesmal über Las Mercedes und La Laguna. Auf den Straßen dort oben sind so gut wie keine Autos unterwegs.

Hier seht ihr die Tour und einen kleinen Ausschnitt, wie sich die Straßen winden:

Taganana-Tour

So, das war meine heutige Erkundungstour. Mal sehen wohin es mich morgen zieht.. Evtl. mal Richtung Süden.

Der erste Regen und die erste Tour mit dem Mietauto

So, letzte Nacht hat es doch tatsächlich geregnet… Ich bin also heute früh, nachdem ich gestern noch das Mietauto reserviert hatte, mit dem Guagua zum Aeropuerto Norte gefahren um das Auto zu holen. Ich hatte noch überlegt, ob ich evtl. erst ab Montag ein Auto nehme, aber das wäre teurer gewesen als ab sofort. Parken kann man hier auf den Straßen, man muss halt nur einen Platz finden. Ist also wie daheim… 🙂

Ich habe nun also einen weißen Ford Fiesta und fahre vom Flughafen direkt los auf die erste Tour. Auf der TF-5 Richtung Puerto de la Cruz. Dann weiter nach Icod de los Vinos zum „El Drago“ dem riesigen, ca. 400 Jahre alten Drachenbaum. Er steht in einem Park von ca. 3 Hektar Größe. Es gibt zudem einige andere Gärten mit Pflanzen und eine Höhle mit einer Mumie… Natur pur kann man da nur sagen. Ich bin gegen 11:30 Uhr dort und es sind zu der Zeit nur wenige Leute da.

Nach etwa drei Stunden im Park fahre ich zurück, die Leute werden nun schon deutlich mehr. Auf der Fahrt mache ich noch Halt am Mirador „San Pedro“, von dem aus man eine Wanderung auf der „Rambla de Castro“ starten kann. Ich gehe ein Stück den steilen Weg hinunter, die Fauna ist einfach genial und überall raschelt es neben dem Weg und die Echsen (los lagartos) sonnen/wärmen sich auf den Steinen bzw. huschen davon wenn jemand kommt. Einige kann ich aber doch mit der Kamera „einfangen“. Am nebenan gelegenen Strand „El Socorro“ schaue ich noch den Surfern etwas zu – beeindruckend!

Gegen 16 Uhr bin ich dann zurück in Santa Cruz. Einen Parkplatz habe ich ein paar Straßen weiter gefunden. Ich hab einfach den erstbesten genommen, der frei war, die Abbiegeregeln auf den Straßen hier sind grauenvoll… Man darf kaum wo links abbiegen… Doof wenn das Ziel auf der linken Seite liegt…

Und nun werd ich noch etwas in die Stadt runter schauen… Adios Amigos!

Zweite Woche ist vorbei – die Zeit verrennt…

Nach der zweiten Schulwoche gehts schon etwas besser mit dem Spanischen, aber es ist noch viel zu tun. Es kommen ständig neue Wörter dazu, die man sich gar nicht alle so schnell merken kann und die ganzen Zeitformen nerven… Ist jetzt noch eine Woche, dann muss ich mal sehen, wie ich zuhause am besten weiter lernen kann.

Diesen Samstag ist keine Excursion, weil der Guía sich das Bein gebrochen hat und die Schule so schnell nichts organisieren konnte. Ich möchte aber kommende Woche noch einiges sehen. Also werde ich mir wohl doch für die letzte Woche einen Mietwagen holen, dann kann ich fahren wohin ich will. Im Internet finde ich ein Angebot, bei dem ich das Auto am Flughafen Nord (ist nur ca. 12 km von hier) abholen, aber am Abflugtag am Aeropuerto Sur wieder abgeben kann. Jetzt werde ich mal noch klären, wie es hier mit dem Parken aussieht…

Pizza – Lernen – Wetter – Puuh!

So, der heutige Tag ist im Weiteren an sich unspektakulär verlaufen, die Pizza und die Paninis aus dem Restteig haben allen hier sehr gut geschmeckt – ich habe auch nichts anderes erwartet… 🙂 Natürlich musste ich sofort das Rezept rausrücken.

Meine Bilder von der SD-Karte konnte ich mit Hilfe einer Datenrettungssoftware auch zurückholen. Es waren 509 an der Zahl… Puuh!

Nach ein wenig Fernsehen gehts dann mal ins Bett. Der Stoff in der Schule wird immer heftiger und es kommen immer mehr neue Wörter dazu. Bis das mal alles in meinem Kopf drin ist… Und dazu diese doofe Grammatik… Wenn ich den in die Finger bekomme, der so einen Mist erfunden hat…

Das Wetter ist aus Sicht meiner „Mitstundenten“ aktuell etwas weniger schön, mir reicht es aber so vollkommen aus. Leicht bedeckt bei 22-24 Grad, ab und zu Sonne und leichter Wind. Nachts ist es ab und zu mal ziemlich stürmisch, aber ohne Regen…

Buenas noches Amigos.

Schock am Morgen – Die SD-Karte ist nicht mehr lesbar…

Heute früh wollte ich meine Bilder von der SD-Karte aufs Notebook kopieren. Nach dem Einsetzen erscheint die Meldung, dass der Datenträger erst formatiert werden muss, bevor man ihn verwenden kann…

AAAAAHHHHHHHH!!!!!

Da sind an die 500 Bilder der letzten Tage drauf, u.a. die von der gesamten Wanderung durchs Anaga-Gebirge…  Na gut, da muss ich mich nachmittag drum kümmern…

Zuerst also mal in die Schule, erst aber noch Pizzateig machen, denn ich mache der Familie heute abend mal ne richtig gute Pizza. Hier macht kaum jemand den Pizzateig (Masa de Pizza) selbst. Es werden meist fertige Pizzen gekauft.

Bis später dann!

 

Zuwachs in der Klasse

Auf dem Weg zur Schule treffe ich Adrienne, die heute nicht mehr in unserer Klasse ist. Dafür kommt eine neue Schülerin. Sie heißt Isabella, ist 24 und aus Österreich. Sie ist als Au-Pair hier auf Teneriffa.

Nach der Schule gehe ich heim, es ist ziemlich bewölkt heute und ich habe keine Lust groß rumzulaufen. Außerdem muss ich heute mal etwas lernen.

Día del Museo – und neue Bekanntschaften…

Heute fahre ich mit Arancha und Leire nach La Laguna, Iker ist in Tabaiba mit Freunden. Wir fahren in das Museum, in dem Arancha arbeitet. Es heißt MCC – Museo de La Cienca y El Cosmos (Museum of Science and the Cosmos) und es ist dort „Día del Museo“. Man kann auf einer halbkreisförmigen Kuppel von ca. 10 Metern Durchmesser einen Film über die Erderwärmung sehen. Natürlich auf spanisch. Zudem werden mehrere Vorführungen und Demonstrationen angeboten. Dazu sind auch zahlreiche Tafeln aufgestellt, die alles erklären. Außen sind mehrere Teleskope aufgebaut, durch die man die Sonne sehen kann.

Danach geht’s zu McDonalds, weil die kleine Leire dort Essen will… Daneben ist die einzige IKEA von Teneriffa zu finden. McDonalds hat hier das gleiche Zeugs wie bei uns und auch etwa zu den gleichen Preisen… Was war auch anderes zu erwarten?

Anschließend fahren wir wieder heim und machen Siesta. Am späten Nachmittag fahren wir nochmal los nach Güimar. Dort treffen wir am Strand Ivan (Aranchas Freund) und seine beiden Kinder Daniel und Maria. Daniel begrüßt mich, als er erfährt, dass ich aus Deutschland komme, nach dem üblichen „Hola, buenas tardes“ noch mit „Hallo, Guten Tag“, er lernt nämlich Deutsch an seiner Schule. 🙂

Nachdem wir einige Zeit am Strand waren und noch einen Kaffee getrunken haben, verabschieden wir uns und fahren wieder nach Hause. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt so viele neue Leute in so kurzer Zeit kennen gelernt habe…

Excursion ins Anaga-Gebirge

Um 9:00 Uhr treffen wir uns wie vereinbart an der Estación de Guaguas in Santa Cruz. Unser Bus geht um 9:18, gegen 9:45 sind wir dann in La Laguna.

Dort treffen wir um 10 Uhr José Luis, unseren Guía. Wir sind nur zu viert, also Adrienne, Sophia und ich sowie José Luis als Führer. Wir fahren nochmal mit dem Bus bis hoch zum Cruz del Carmen, von dort aus starten wir die insgesamt etwa 10 km lange Wanderung in ca. 900 Metern Höhe. Dort oben ist es noch ziemlich frisch, je weiter wir hinunter kommen, nimmt die Temperatur aber zu.

Wir laufen also durch wunderbare Wälder und kommen an abgelegene Dörfer/Häuser. Dort wird trotz dem unwegsamen Gelände Landwirtschaft betrieben. Vor allem Patatas (Kartoffeln) werden sehr viel angebaut. Gegen 13 Uhr legen wir eine kurze Pause im Restaurante „La Cueva“ in Chinamada ein. Nach gut einer halben Stunde geht’s weiter, nun durch wesentlich unwegsameres Gebiet. Lava-Schotter, spitze Felskanten am Boden, wild herumliegende Steinbrocken, etc., erschweren den Abstieg, dessen Wege zudem teilweise extrem schmal und nah am Abgrund entlang laufen. Richtige Wanderschuhe wären da echt angebracht, aber die habe ich aus Gründen der Größe sowie des Gewichtes zuhause gelassen; naja, was solls, die anderen hatten auch nur Turnschuhe…

Aber auch so erreichen wir Punta del Hidalgo gegen 16:30 Uhr. Wir fahren dann mit dem Bus zurück nach La Laguna und von dort nach Santa Cruz. Hier sind wir gegen 18:30 Uhr und gehen noch kurz gemeinsam runter an die Küste. Adrienne möchte dann aber doch lieber nach Hause und verabscheidet sich. Sophia und ich tauchen noch kurz unsere Füße in den Atlantik und unterhalten uns ein wenig (mein Englisch ist besser als ich dachte…). Dann gehen wir auch beide heim. Ich bin um ca. 20:30 in meinem Quartier. Heute werde ich wohl auch nirgends mehr hingehen.

So – erste Woche ist rum, es folgen noch zwei weitere. 🙂

Hasta luego amigos!

Fazit nach der ersten Schulwoche

So, die erste Woche Schule ist vorbei. Es ist soweit alles gut gelaufen und wir haben viel Neues gelernt. Die Spanier haben allerdings auch jede Menge Wörter, die man lernen muss… *AARGH* Da ist noch einiges zu tun… 🙂

Mit Sophia (21) und Adrienne (18, beide aus Kanada) aus meiner „Klasse“ verstehe ich mich gut. Wenn es mit Spanisch mal nicht mehr funktioniert, fallen wir eben kurzzeitig ins Englische zurück… *hehe*
Sophia ist schon länger hier und hat schon einen ziemlich großen Wortschatz aufgebaut. Sie verlängert den Kurs immer wieder, solange Sie Lust hat, insgesamt plant sie ca. 3 Monate… Scheinbar hat sie genug Zeit…
Adrienne está muy guapa. Sie ist braun gebrannt und reicht mir grade bis zur Schulter. 🙂
Sie macht eine größere Tour, war schon in Marocco, ist jetzt in Santa Cruz, fährt nächste Woche nach Los Gigantes, dann gehts nach Gran Canaria, daraufhin noch aufs spanische Festland (ich glaube nach Madrid) und dann wieder heim nach Kanada. Sie wird nächste Woche nur noch ein oder zwei Tage in der Schule sein, aber in der anderen Klasse. Schade! Wir bekommen ab Montag auch wieder jemanden dazu. Näheres ist aber noch nicht bekannt.

Morgen gehts erst mal auf eine Exkursion ins Anaga-Gebirge. Aus unserer Klasse fahren alle mit. Sophia, Adrienne und ich treffen uns um 9:00 Uhr an der Estación de Guaguas (=Autobus) und fahren erst mal mit dem Bus nach La Laguna. Dort erwartet uns unser Guía (Führer). Die Tour wird ca. 4,5 – 5 Stunden dauern. Bericht folgt…

Buen fin de semana!

Heute mal ein paar Fakten:

Heute war wieder super Sonnenschein. Und trotzdem es hier so schön und warm ist, laufen viele Leute mit langen Hosen, zum Teil sogar mit langärmligen Oberteilen oder Jacken rum.
Über die Straße wird meist bei „Rot“ gelaufen, weil man sonst schon mal 2-3 Minuten wartet, bis die Ampel umschaltet. Knöpfe an den Fußgängerampeln, dass diese umschalten, gibt es nicht.
Auch Preise an den Cafés und Restaurants sind nicht überall vorhanden. Oft sieht man nur, was alles angeboten wird. Die Kosten muss man dann erfragen oder auf sich zukommen lassen… Überall gibts die typischen Tapas und Pinchos und allerlei andere kleine Snacks.
Ich habe sogar einen Kebap-Laden entdeckt. Allerdings haben die den nicht in den Brötchen wie bei uns, sondern nur als Dürüm…

Die Leute sind alle freundlich und haben, wie es hier so üblich ist, alle Zeit der Welt… Wir wissen ja: Gott gab den Menschen die „Zeit“, von „Eile“ hat er nichts gesagt. Das trifft hier mal voll und ganz zu. Außer beim Sprechen. Da kann es wohl nicht schnell genug gehen… – mas despacio por favor! 🙂

Im afrikanischen Markt, dem „Mercado Municipal Nuestra Señora de África“ habe ich heute einen Verkaufsstand einer „deutschen Bäckerei“ gesehen. Allerdings so typisch deutsch war außer einer einzigen Brenzenstange nichts wirklich. Ich hätte eigentlich schon schöne Laugenbrezen oder ein ordentliches Schwarzbrot erwartet… Wird Zeit, dass sich das ändert!!!

Abends war ich noch mit Arancha unten im Cafe. Groß mitreden kann ich ja noch nicht und verstehen tu ich auch nur einige Brocken, aber das Zuhören hilft auch schon gut weiter…

Soweit erst mal für heute!

Kurzinfo von heute, Mittwoch…

Schule wie immer um 10 Uhr. Am Samstag organisiert die Schule eine Tour ins Anaga-Gebirge. Das schau ich mir also mal an…

Nachmittag war ich dann wieder etwas in der Stadt unterwegs, langsam kenne ich mich schon etwas aus und weiß an welcher Ecke ich wohin abbiegen muss. 🙂 Trotzdem entdeckt man in den vielen Gassen immer wieder was neues.

Das Wetter war heute etwas bedeckt, was aber den Temperaturen keinen großen Abbruch getan hat. Abends habe ich mit Iker noch Fußball geschaut (Europa League Endspiel Sevilla gegen Benfica). Er hat sich gefreut, dass die Spanier gewonnen haben. 🙂

Am Sonntag, den 18.05.2014 ist „Día del Museo“, in dem Museum, in dem Arancha arbeitet. So werden wir also mal dort hin gehen. Sonst gabs nichts aufregendes heute.

Buenas noches y hasta pronto amigos.

Erster Schultag

Ich stehe gegen 7:45 auf. Iker verlässt grade das Haus in Richtung Schule. Arancha und die kleine Leire gehen um 8:30. Ich kurz nach 9. Ich soll heute um 9:30 an der Schule sein. Bin wie immer 5 Minuten früher da. José, der Direktor kommt um 9:45. Er düst mit seiner Vespa an, begrüßt mich und wir gehen ins Büro. José hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Ich hatte einen Herrn mit Anzug erwartet, wie man ihn sich so als Schulleiter vorstellt. Aber José ist jung und dynamisch, mit Dreitagebart und total locker drauf.
Er spricht ein wenig deutsch, mit Zuhilfenahme von Englisch und dem was ich an Spanisch kann, klappt die Verständigung ganz gut. Im Büro liegen einige Flyer und Prospekte aus, die ich mir ansehe und teilweise auch mitnehme. Die Schule bietet auch Exkursionen an. José wohnt in La Laguna, wo wir wohl auch mal hinfahren werden. Dazu aber die nächsten Tage mehr.
Dann trifft auch die Lehrerin, Susana ein. Sie erinnert mich an jemanden, ich weiß nur nicht an wen… In meiner Klasse sind noch zwei Mädels aus Kanada, 18 und 21 Jahre alt. Die jüngere erinnert mich auch an jemanden… Irgendwann fällts mir sicher ein.

Unterricht ist immer von 10 – 13:30 Uhr, mit einer halben Stunde Pause um 11:30. Da wir nur zu dritt sind, klappt der Unterricht ganz gut. Es wird ja ausschließlich Spanisch gesprochen, evtl. mal was schwieriges auf Englisch erklärt. Es ist also eine ganz witzige Truppe, die wir da sind… Natürlich gibts auch Hausaufgaben…

Ich bin dann um 14 Uhr wieder zuhause, schmiere mich mit Sonnenmilch ein und gehe dann wieder in die Stadt.

Hasta luego.

 

Sonntag

Ich höre gegen 1:30 Uhr jemanden in die Wohnung kommen, das wird wohl die „Gastmutter“ sein… Ich schlafe danach gleich wieder ein.

Morgens stehe ich gegen 10:30 Uhr auf. Nun kommt es zum ersten Zusammentreffen mit Arancha, so heißt die „Gastmutter“. Eine nette Frau. Sie spricht natürlich hauptsächlich Spanisch und das in einem atemberaubenden Tempo. Aber auch etwas Englisch, also kann man sich zwischendurch damit behelfen.
Als erstes bekomme ich eine kurze Wohnungs- und Kücheneinweisung, damit ich weiß wo alles ist. Dann noch ein wenig Small-Talk, soweit wir das hinbekommen… 🙂

Gegen 13 Uhr mache ich mich auf in die Stadt. Ich gehe als erstes mal den Weg, den ich zu meiner „Schule“ habe. Dann laufe ich durch die Straßen und Gassen, in denen es von kleinen Cafes und Bars nur so wimmelt. Ich entscheide mich zu einem Kaffee und einem Eis in einem kleinen Cafe am Hafen. Die Tasse Kaffe (aus der Siebträgermachine) kostet hier 1,20 €. Das Eis wird nicht in Kugeln ausgegeben, sondern mit einer Art Spachtel direkt in die Tüte bzw. den Becher gegeben. Geschätzt sind das pro „Spachtelauftrag“ 2-3 Kugeln.

Auf dem Rückweg genehmige ich mir noch zwei Bier in einer „Cervecería“. Auf den Krügen sind keine Eichstriche, aber ich schätze dass es 0,4 l Inhalt sind. Das ganze kostet 1,00 € (in Worten: Ein Euro). Aber nur Sonntags und Mittwochs, sonst 1,50 €. 🙂

Wieder zurück gibt es Nudeln und Omelette zum Abendessen und die Kinder treffen ein. Der Junge heißt Iker und er ist ziemlich groß und schlank. Die Tochter hat den Namen Leire. Wir begrüßen uns und sitzen später noch ein wenig vor dem Fernseher, wobei ich nur stellenweise einzelne Worte verstehe. Dann klären wir noch schnell den morgigen Tag. Um 23:45 gehe ich dann ins Bett.

 

Angekommen

Nachdem die Boeing 737-800 der AirBerlin in Nürnberg mit ca. 15 Minuten Verspätung abgehoben hat, folgte ein absolut ruhiger Flug mit ca. 850 km/h in fast 12.500 m Höhe. Um 16:15 haben wir auf der Landebahn in Teneriffa aufgesetzt. 16:42 bin ich mit dem Bus der Linie 111 nach Santa Cruz gefahren, den Rest mit dem Taxi. Um 18:00 Uhr war ich dann am Ziel.

Man hat mich gestern noch informiert, dass ich den Schlüssel zur Wohnung beim Nachbarn abholen muss, weil die „Gastmutter“ arbeiten muss.
Also bin ich jetzt erst mal alleine in der Wohnung. Es hängt ein „Empfangsschreiben“ auf Spanisch an meiner Tür. Bis auf wenige Worte kann ich entziffern was drauf steht. Es wird später werden und es steht Essen in der Küche. Das ist ein gebackener Teig, gefüllt mit Gemüse… Also beziehe ich mein „Domizil“ und koste das Essen – schmeckt lecker!
Na mal sehen, wann hier jemand auftaucht…

Die Info auf meinem „Empfangsschreiben“, dass es spät werden würde scheint zu stimmen. Ich lege mich gegen Mitternacht schlafen.

Eingecheckt

Hurra!

Ich habe soeben per Web-CheckIn eingecheckt und meine Bordkarte bekommen. Also kein dummes Rumstehen am CheckIn-Schalter im Flughafen – nur noch Gepäck aufgeben und ab durch die Sicherheitskontrolle. Praktische Sache das…

In ziemlich genau 24 Stunden breche ich dann also auf zum Flughafen.

Noch 8 Tage bis zum Abflug

Der Countdown läuft. In 8 Tagen ist es soweit.

Planmäßig soll mein Flieger am Samstag um 12:30 Uhr in Richtung Teneriffa abheben. Na schaun wir mal wie lange die Verspätung diesmal sein wird…

Heute habe ich auch die Infos zu meiner Gastfamilie erhalten. Die Unterkunft ist, wie auch die Sprachschule, in Santa Cruz de Tenerife.
Ich wohne dort bei einer alleinerziehenden Mutter mit zwei Kindern (16 und 4 Jahre) in einem Zimmer mit eigenem Bad. Im 10. Stock! – In Worten: ZEHN! Ob mit oder ohne Aufzug wurde mir nicht gesagt – ob das was zu bedeuten hat…?

Die Spannung steigt…

So: Urlaub ist gebucht – Aber warum ausgerechnet eine Sprachreise…?

Es ist vollbracht. Heute habe ich meinen „Urlaub“ gebucht. Es wird eine Sprachreise.

Drei Wochen nach Teneriffa, mit Besuch einer Sprachschule und Unterbringung in einer spanischen Gastfamilie… „Mutig“ sagen die einen – „Verrückt“ die anderen… 🙂 Aber warum mache ich sowas?

Nun, ich bin ja schon länger nebenher dabei Spanisch zu lernen. Warum also nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und im Urlaub Spanisch und gleichzeitig auch „das Leben der Einheimischen“ kennen lernen…

Gedacht – Getan! Heute also die Sprachschule mit Unterbringung gebucht, dazu den Flug mit AirBerlin von Nürnberg nach Teneriffa und (leider) auch wieder zurück. 😉

Was auch immer auf mich zukommt… Ich werde es sehen… Sicher ist dabei wohl eines:
Es wird ein Expeiment mit noch unbestimmtem Ausgang… Aber da muss ich jetzt durch…

 

Urlaubsplanung – wohin soll es 2014 gehen?

Ganz klar: Wieder Teneriffa!

Ich mag das Klima auf den Kanaren. Nicht zu heiß, aber eben auch nicht kalt. Mit einem Wort: Perfekt! Zumindest für mich.
Und die eine Woche heuer war einfach zu kurz. Es gibt viel zu sehen auf der Insel, also muss ich da nochmal hin.

Die ersten Gedanken mit einem Kumpel und seiner Frau: Wir fliegen zu dritt, machen schön zwei Wochen Urlaub… Soweit der Gedanke… 😉
Letztlich kommt es aber ja erstens immer anders und zweitens als man denkt!

Bei den beiden klappt es aus verschiedenen Gründen leider nicht, also plane ich die Reise alleine…
Die Sommerkataloge in den Reisebüros sind noch nicht raus, also warte ich noch ab und denke nach, ob ich wieder ins gleiche Hotel gehen soll wie letztes Mal oder ob ich etwas anderes ausprobiere…

Warum dieser Blog?

Wer mich kennt weiß, dass ich über meine letzten Urlaube immer ein Urlaubstagebuch geschrieben habe. Das erscheint mir aber für 3 Wochen dann doch sehr mühsam und aufwändig und es würde wohl auch zu umfangreich werden. 🙂

Daher habe ich mich entschlossen diesen Blog zu erstellen, in dem ich – vielleicht nicht täglich, aber immer mal wieder – kurze Berichte meines Urlaubs posten werde.

Die Seite mit allen Urlaubsbildern und Tagebüchern/Reiseberichten findet ihr unter:
https://www.islas-bonitas.de oder http://www.wenn-einer-eine-reise-tut.de

Und jetzt: Viel Spaß!