Wieder zuhause…

Nach dem Boarding um 16:50 hebt die Maschine um 17:15 ab. Um 22:40 landen wir in Nürnberg. Nachdem ich meinen Koffer habe fahre ich mit der U-Bahn zum Auto und dann nach Hause. Dort komme ich um kurz nach halb 12 an.

Das wars also mit den 3 Wochen Sprachurlaub. Ein Experiment war es in jedem Fall. Es war interessant mal etwas über den Tellerrand des Tourismus hinweg zu schauen. Für zukünftige Reisen konnte ich somit einiges an Erfahrung dazu gewinnen…

Ich kann jedem Teneriffa-Urlauber auf jeden Fall den Tipp geben, ein Auto zu mieten. Es gibt so viele Orte, die man mit dem Auto anfahren kann, aber zu denen keine direkten Ausflüge angeboten werden.
Wer Fragen dazu hat, schreibt mir bitte einfach eine Nachricht über das Kontaktformular unten auf der Seite. 🙂

Blog Cerrado!

Am Flughafen

Das war ja klar. Heute, wo ich heim fliege, ist der Himmel fast wolkenlos und die Sonne scheint…
Nach der Verabschiedung von der Gastfamilie fahre ich gegen 11:30 Uhr los. Ich halte noch in Candelaria an der Basilika. Danach wollte ich mir noch die beiden deutschen Bäckereien ansehen, aber die haben nur bis 13 Uhr offen.

Also fahre ich weiter, stoppe noch am „Castillo“ in San Miguel und fahre dann zum Flughafen. Es ist 15 Uhr. Ich habe das Mietauto ab- und mein Gepäck aufgegeben. Dank Online-CheckIn musste ich mich nicht in der langen Schlange anstellen. 🙂 Nun sitze ich hier gemütlich vor dem Flughafen in der Sonne bei einem Bier und Nachos. Um 16:40 Uhr ist Boarding.

Abreisetag

Kurz nach neun will ich schnell runter in die Papeleria um mein Flugticket auszudrucken. Aber die machen hier ja erst um 9:30 oder 10 Uhr die Läden auf… *grrr* Na dann eben später.

Zurück frühstücke ich erst mal und packe dann meine restlichen Sachen. Gegen 11 Uhr will ich langsam los.

Der Rückflug rückt zusehens näher…

Feiertag – Día de Canarias

So, heute ist also der große „Feiertag“ auf den Kanaren. Groß gefeiert wird hier aber wohl nicht – oder ich bekomme es nur nicht mit… Die Läden haben halt zu, außer ein paar Bäckerläden und einer Supermarktkette, die immer Sonn- und Feiertags offen hat.

Nachdem ich heute mal lange ausgeschlafen habe und das Wetter nicht sonderlich gut ist, beschließe ich schon mal meinen Kram etwas zusammenzupacken. Ich will meinen Koffer heute abend noch komplett fertig gepackt haben, so dass ich morgen nur noch das Waschzeug und die letzten Klamotten reintun muss.

Bis ich damit fertig bin ist es fast 13 Uhr. Ich überlege ob ich noch mit dem Auto irgendwohin fahren soll. In Anbetracht des Wetters und der Tatsache, dass ich dafür nochmal extra tanken müsste, entschließe ich mich dagegen. Ich mach mir also erst mal noch einen Kaffee und beschließe dann der Familie zum Abschied noch einen Kuchen zu backen. 🙂 Also besorge ich im DIA (Supermarkt) schnell noch Eier und Margarine und backe einen Marmorkuchen (Torta de mármol).

Später wird das Wetter nochmal ein bisschen besser und so gehe ich noch etwa eine Stunde im „Parque de la Granja“ spazieren. Dort sind einige Leute mit Ihren Hunden unterwegs, einige Joggen, die Kinder spielen und toben und manche Leute sitzen einfach nur rum.
Es spielt sich hier insgesamt eine Menge draußen ab. Fast an allen öffentlichen Plätzen sind fest installierte Spielgeräte (Rutschen. Klettergerüste, Netze, etc.) vorhanden. In dem Park sind sogar Fitnessgeräte aufgestellt. Auch vor dem Haus, in dem meine Gastfamilie wohnt, spielen jeden Tag bis in die Abendstunden die Kids; wenn nicht an den Geräten, dann halt einfach mit Bällen, etc. Auf dem Rückweg treffe ich Arancha und ihre Freunde in der Cafetería vor dem Haus. Ich trinke noch einen Cappuccino mit, dann gehen wir heim.

So bricht also nun der letzte Abend an.

Letzter Schultag

Ihr ahnt es vielleicht schon… Ja, die Straße ist tatsächlich fertig geteert. 🙂

In der Klasse ist heute eine neue dazugekommen. Sie heißt Katharina und kommt aus China. Für mich ist es der letzte Tag in der Schule. Nach dem Unterricht verabschiede ich mich von den anderen und bekomme noch mein „Diplom“ von José.

Zuhause angekommen überlege ich, was ich morgen machen werde. Mal sehen wie das Wetter morgen früh ist. Auf jeden Fall muss ich morgen schon mal alles zusammenräumen und anfangen in den Koffer zu verstauen.
Arancha muss am morgigen Feiertag (Tag der Kanaren) im Museum arbeiten. Leire nimmt sie mit. Iker ist bei Freunden. Er weiß nicht sicher, ob er morgen abend nochmal heimkommt und so verabschieden wir uns sicherheitshalber jetzt schon mal.

Ich gehe dann noch ein paar Sachen einkaufen, die ich mit nach Deutschland nehmen möchte, und laufe nochmal durch die Stadt. Wer weiß was ich morgen alles mache und ob ich danach noch Lust habe nochmal in die Stadt zu laufen…

Buf – Nur noch 3 Tage

Also heute früh war die komplette Straßenseite von gestern fertig und das gleiche Spiel war auf der anderen Seite im Gange… Mittags waren auch hier die Teerarbeiten schon am Laufen…

Nach der Schule war ich heute in Punta de Hidalgo. Dort gibt es, wie auch in Puerto de la Cruz und in Santa Cruz, Meeresschwimmbecken. Außerdem habe ich im Internet ausfindig gemacht, dass es dort ebenfalls eine kleine Sprachschule gibt, die von einem deutschen geführt wird (www.world-abc.de). Spontan habe ich per eMail ein Treffen ausgemacht. Markus, so heißt der Inhaber, zeigt mir seine Unterrichtsmethode (angelehnt an die Birkenbihl-Methode), die ich sehr gut finde (nicht so viel Grammatik pauken). Danach fahre ich noch etwas am Meer entlang und dann wieder zurück nach Santa Cruz.

Ich finde heute einen Parkplatz ganz nahe der Wohnung. Im Mercadona kaufe ich noch ein paar Sachen ein, die ich mit nach Deutschland nehmen möchte. Zuhause angekommen esse ich mit Arancha und Ivan zusammen „Arroz con Pollo“ (Reis mit Hühnchen). Iker hat sich Milch mit Nesquik-Pulver angerührt und schmeißt Prinzenrolle-Kekse mit rein… Chico loco…
Arancha, Ivan und Iker spielen ein Quiz gegeneinander auf dem Handy/Tablet. Also installiere ich mir die App ebenfalls und spiele auch mal mit. Mit Ivan mache ich zwei Spiele, eins gewinne ich, eins er. Iker fordert mich dreimal heraus und ich gewinne zweimal. 🙂 Ein schönes Game, das man mit Leuten auf der ganzen Welt spielen kann…

Morgen ist der letzte Tag in der Schule, weil am Freitag Feiertag ist. Das ist einerseits schön, weil der Lernstoff mittlerweile doch ganz schön umfangreich und mein Kopf entsprechend voll ist, andererseits aber auch schade, weil es eine tolle Gruppe war.

Die Zeit ist wahnsinnig schnell vergangen… Zum Glück kann man heutzutage per Internet in Verbindung bleiben…

Las Pirámides de Güímar – Die Pyramiden von Güimar

¡Hola a todos!

Als ich heut früh zur Schule gegangen bin war die halbe Straße aufgefräst. Da war gestern noch gar nix in der Richtung zu erahnen. Naja, jedenfalls war auf ca. 150 Meter nur einspuriger Verkehr. Als ich etwa viereinhalb Stunden später wieder zurück gelaufen bin, haben die schon wieder zugeteert. Wenn ich überlege, wie lange solche Baustellen in Deutschland oft dauern… Mal sehen wie es dort morgen früh aussieht…

Nach der Schule bin ich dann direkt zum Auto und losgefahren. Nach Güimar zu den Pyramiden. Das ist etwa eine halbe Stunde von Santa Cruz entfernt. Die Ecke kenne ich schon ein wenig vom letzten Jahr, dort ist der Moringagarden, den ich schon besucht hatte. An der Repsol-Tankstelle (dort habe ich letztes Jahr gewartet, dass ich abgeholt werde) habe ich erst mal zum Tanken angehalten. Hier wird man an den Tankstellen noch bedient. Ich sage dem Tankwart also, dass ich für 30 Euro tanken will – natürlich auf Spanisch. 🙂 Er tankt das Auto entsprechend und ich bezahle direkt bei ihm. Eine Quittung gibt es nicht.
Ach ja – der Liter Benzin kostet hier so um einen Euro – ihr dürft jetzt neidisch sein! 🙂

An den Pyramiden gibt es kostenlose Parkplätze. Ich gehe hinein und mache die große Tour. Die dauert etwa 3 Stunden und beinhaltet auch eine Ausstellung der Osterinseln sowie den Besuch des Giftgartens. Es ist wenig los. Hinter mir sind zwei Personen aus dem Schwabenländle, wie ich dem Dialekt sofort entnehmen kann… Die haben sich diese komischen „wenndueinenummereintippstsageichdirwas“-Geräte genommen. Die kosten aber extra und ich hab darauf verzichtet. Auf den meisten Tafeln steht eh alles in Spanisch, Englisch und Deutsch. Und wer lesen – und Spanisch 🙂 – kann ist halt klar im Vorteil…

Danach fahre ich heim und suche mir wieder einen Parkplatz. Ich finde einen fast an der gleichen Stelle wie am ersten Tag.

Muy bueno!

Heute im Anschluss an den Unterricht hatte ich die erste meiner „Zusatzstunden“. Es folgen noch zwei (morgen und am Donnerstag). Danach bin ich erst mal heim, hab mich umgezogen und bin dann mit dem Auto los. Als Navi musste das Smartphone herhalten. Eine Universalautohalterung habe ich in einem Chinaladen (davon gibts hier einige) für 3 Euro erstanden. 🙂

Dann also los. Susana, unsere Lehrerin, hat mir noch ein paar Tipps gegeben, wo ich überall hinfahren kann – sozusagen Insidertipps. Heute wird es San Andrés, das liegt gleich kurz vor (oder nach) Santa Cruz. Dort gibt es einen hellen Sandstrand namens Playa de las Teresitas. Ein schönes Plätzchen, an dem ich mich enige Zeit aufhalte und ein paar Fotos mache.

Danach fahre ich weiter nach Taganana. Um dorthin zu kommen muss man durch das Anaga-Gebirge. Das bedeutet Serpentinen bis fast ganz oben auf dem Berg, durch einen Tunnel durch und auf der anderen Seite wieder runter. Alleine die Fahrt ist atemberaubend und ich halte mehrfach an um zu fotografieren. Ob man diese Wahrnehmungen aber überhaupt auf Bildern festhalten kann weiß ich nicht.

Wieder unten angekommen halte ich am Roque de las Bodegas, kurz danach am Playa Almáciga und dann sehe ich mir noch Benijo an. Das ist ein winziges Dorf, etwas höher gelegen. Eine lange Treppe führt nach unten zu einem kleinen Strand. Es ist als wäre man komplett von der Zivilisation abgeschnitten… Dann geht es die Serpentinen wieder zurück. Diesmal über Las Mercedes und La Laguna. Auf den Straßen dort oben sind so gut wie keine Autos unterwegs.

Hier seht ihr die Tour und einen kleinen Ausschnitt, wie sich die Straßen winden:

Taganana-Tour

So, das war meine heutige Erkundungstour. Mal sehen wohin es mich morgen zieht.. Evtl. mal Richtung Süden.

Der erste Regen und die erste Tour mit dem Mietauto

So, letzte Nacht hat es doch tatsächlich geregnet… Ich bin also heute früh, nachdem ich gestern noch das Mietauto reserviert hatte, mit dem Guagua zum Aeropuerto Norte gefahren um das Auto zu holen. Ich hatte noch überlegt, ob ich evtl. erst ab Montag ein Auto nehme, aber das wäre teurer gewesen als ab sofort. Parken kann man hier auf den Straßen, man muss halt nur einen Platz finden. Ist also wie daheim… 🙂

Ich habe nun also einen weißen Ford Fiesta und fahre vom Flughafen direkt los auf die erste Tour. Auf der TF-5 Richtung Puerto de la Cruz. Dann weiter nach Icod de los Vinos zum „El Drago“ dem riesigen, ca. 400 Jahre alten Drachenbaum. Er steht in einem Park von ca. 3 Hektar Größe. Es gibt zudem einige andere Gärten mit Pflanzen und eine Höhle mit einer Mumie… Natur pur kann man da nur sagen. Ich bin gegen 11:30 Uhr dort und es sind zu der Zeit nur wenige Leute da.

Nach etwa drei Stunden im Park fahre ich zurück, die Leute werden nun schon deutlich mehr. Auf der Fahrt mache ich noch Halt am Mirador „San Pedro“, von dem aus man eine Wanderung auf der „Rambla de Castro“ starten kann. Ich gehe ein Stück den steilen Weg hinunter, die Fauna ist einfach genial und überall raschelt es neben dem Weg und die Echsen (los lagartos) sonnen/wärmen sich auf den Steinen bzw. huschen davon wenn jemand kommt. Einige kann ich aber doch mit der Kamera „einfangen“. Am nebenan gelegenen Strand „El Socorro“ schaue ich noch den Surfern etwas zu – beeindruckend!

Gegen 16 Uhr bin ich dann zurück in Santa Cruz. Einen Parkplatz habe ich ein paar Straßen weiter gefunden. Ich hab einfach den erstbesten genommen, der frei war, die Abbiegeregeln auf den Straßen hier sind grauenvoll… Man darf kaum wo links abbiegen… Doof wenn das Ziel auf der linken Seite liegt…

Und nun werd ich noch etwas in die Stadt runter schauen… Adios Amigos!